Ausstellung David Nash, “Monumental Sculpture”
Und ab in die Kunsthalle Mannheim zur Ausstellung des Künstlers David Nash. Noch nicht viele Besucher, Familieneintritt für vier Personen: 5.- Euro. Echt akzeptabel.
Eigentlich haben mich die Skulpturen nicht gar so sehr beeindruckt, bis auf eine Sache: “Wooden Boulder“. Das mag daran gelegen haben, dass zu diesem “Werk” ein Film gezeigt wurde. Es ging darum, dass der Künstler einen Baum fällte, zu einer Kugel beilte, und dann in einen Bach hineinrollte. So, und nun verfolgt der Künstler diese (recht große) Kugel über 25 Jahre. Verfolgen, wörtlich zu nehmen. Auch wenn die Kugel manchmal über Jahre an der gleichen Stelle lag, brachten Unwetter mit viel Wasser sie wieder in Bewegung. Und über die ganze Zeit wurde die Bewegung mit der Kamera verfolgt. Wo war sie, wie lange? Nach 25 Jahren fand die Kugel ihren Weg ins offene Meer und entzog sich somit der Beobachtung. Aber irgendwo da draußen ist sie immer noch…
Wir haben uns noch die anderen Ausstellungen angesehen und besonders schön waren die Fotografien des Mannheimer Künstlers Martin Zeller “Space and Time in Photographing Hong Kong“.
