“Das verlorene Symbol”, von Dan Brown

Dezember 13th, 2009 posted by d.

“Das verlorene Symbol”, von Dan Brown

Ein sportlicher Professor für Geschichte und Symbologie wird nach Washington gelockt um in einem öffentlichen Gebäude einen grausigen Fund zu machen. Daraufhin wird er in einen Sog von Ereignissen verwickelt welcher: Historisches Wissen, eine Stadt, eine Frau, DEN BÖSEN (unglaublich schlau, schnell, mächtig, gut informiert), weitere Mächte, sowie “keine Zeit” enthält.

Kommt das bekannt vor? War auch nicht schwer, oder? Das ist aber auch exakt der gleiche Plot wie schon in “Illuminati” und “Sakrileg“.

Also wieder ein Professor Langdon - Roman nach bekanntem Strickmuster. Dieses Mal geht es um die Freimaurer (und uralte Geheimnisse), die Stadt ist Washington, der Böse ist (natürlich) auch sehr verrückt (was es nicht weniger clever und grausam macht), wieder wird eine schöne Frau hinzugefügt (sehr intelligent und sehr reich), wieder hat der gute Professor aber auch so richtig keine Zeit: zehn Stunden sind es hier.

Ich gestehe: nach den ersten achtzig Seiten habe ich das Buch, angewidert,  beseite gelegt und für drei Wochen liegen lassen. Wie doof.

Die restlichen sechshundertfünfzig Seiten habe ich den letzten drei Tagen gelesen, abschliessend  bis heute Morgen um viertel nach drei Uhr! Brown hat es wieder einmal geschafft: ich konnte das Buch nicht mehr beiseite legen. Diese Mischung aus umfangreich recherchierten Fakten sowie Hintergründen und Spannung ist ihm einfach wieder gelungen.

Also: ganz klar ein Schmöker nach bekannter Brauart. Aber darum eben nicht weniger spannend und sicher für denjenigen der schon Illuminati verschlingen musste (wie ich) dann doch ein muss!

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