Kein Tag ohne Veränderung!

Archive for September, 2009

Auf der Suche nach dem Ehrenamt (2)

posted by d. in Getan

Diakonie Mannheim

Gestern war ich, auf meiner Suche nach einer ehrenamtlichen Betätigung, zu Besuch bei der Diakonie in Mannheim. Schön geworden, das neue Haus in M1, Donnerwetter.

Mein Wunsch ist es, was ich in den Jahren meiner Berufstätigkeit lernen durfte, in Verbindung mit der therapeutischen Ausbildung, Anderen zugute kommen zu lassen.
Nun hat die Diakonie eine ganz Reihe von Projekten am laufen, aber man ist auch um-, nicht zu sagen vor-sichtig damit, wen man mit was beschäftigen kann. Und ich denke, das ist auch gut so.
Die Dame, Abteilungsleiterin bei der Diakonie, sieht mich zunächst im Diakoniepunkt Mannheim, und hier in einem Gesprächskreis mit russischen Migranten. Überhaupt ist der Diakoniepunkt sehr stark mit Migrationsthemen beschäftigt, unterstützt allerdings auch eine Reihe weiterer Aktivitäten, wie der Verkauf von gespendeter Kleidung und Nahrungsmittel zu wirklich sehr kleinem Geld zeigt. Auch diese, ich sage mal, Location, ist neu umgebaut, hell und freundlich.

Ich taste mich also weiter vor und werde heute Abend bei diesem Gesprächskreis erscheinen. Das Thema “Einbringen” wird groß geschrieben. Und wer weiß was sich von hier aus wieder Neues ergibt.

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BDSM, auch in Mannheim

posted by d. in Gesehen

Mit interessanten Angeboten. Ich gehe davon aus, dass sich die einschlägige Szene schlapplacht. Wer verstehen mag: hier. Wobei es im deutschen eher “Top” und “Bottom” lautet. Nicht so aber im Englischen (Dom / Sub).

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“Götter. Das Zeitalter der Fünf 03″ von Trudi Canavan

posted by d. in Gelesen

“Götter. Das Zeitalter der Fünf 03″ von Trudi Canavan

So, gestern also noch den dritten Band dieser Reihe ausgelesen. Nun ist erst einmal genug Trudi.
Er war, wie alle Bände, spannend und ich musste einfach fertig lesen.
Nachdem ich nun sechs Bücher von Ihr verschlungen habe kann ich wohl sagen, dass sie ein echtes Muß für den Fantasie-Fan sind. Sehr gut aufgebaut, klare Personen und eine gute definierte Welt. Insbesondere bleiben die Bücher immer spannend und man kann nicht erkennen, wohin es einen führen wird. Obschon ich ein wichtiges Puzzlestück doch schon recht früh erkannt habe (allerdings auch erst in der Mitte des letzten Bandes) war nicht abzusehen, wie es ausgehen würde. Und das treibt die Leselust an.

Also. Als Urlaubslektüre ganz klar empfehlenswert. Und wer schnell liest, sollte sich stets alle Bände eine Reihe mitnehmen. Sonst platzt man im Urlaub wenn man nur eines dabei hat.


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“Ich bin dann mal weg…” von Hape Kerkeling

posted by d. in Gehört, Gelesen

“Ich bin dann mal weg…” von Hape Kerkeling (Hörbuch)

Wir haben das Buch hier und es lag stets im Regal. Ich konnte mich irgendwie nicht dazu aufraffen. Hape Kerkeling liegt mir irgendwie nicht so. Wobei ich gestehen muss, da ich kein Fernsehe, dass ich auch nur wenig von ihm kenne.

Ich bin eines Besseren belehrt, zumindest schon einmal was die Tiefe dieses Mannes angeht. Das Buch hat mich sehr gefangen, oder besser das Hörbuch (von ihm selbst vorgelesen). Wie er sich und sein Erleben auf dem Jakobsweg beschreibt, in seiner Ehrlichkeit hat mich durchaus berührt. Irgendwie finde ich vieles von dem wieder, was ich der Ausbildung zum systemischen Therapeuten habe erleben dürfen. Er muss auch einiges in diese Richtung gemacht haben denke ich.

Sehr gut gelesen, wunderbar zu hören auf langen Fahrten.

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Der große Gleichmacher

posted by d. in Getan

Rückfahrt vom Seminar gestern. Für eine Fahrt von normalerweise etwa drei Stunden, und das bequem, habe ich gestern genau fünf Stunden benötigt. Fünfunddreißig Kilometer Stau, beginnend vor Ulm, und dann über die ganz Schwäbische Alp. Ich habe noch nie in einem so langen Stau gestanden. Bei Grubingen bin ich abgefahren, weil mich die Reservelampe schon beängstigend oft anblinkte. Und dann, einfach weil Autobahn nervt, die nächsten vierzig Kilometer Landstrasse bis kurz vor Stuttgart gefahren.

Am Kreuz beschlossen, nun nicht Karlsruhe zu risikieren und nach Heilbronn abgebogen. Das ging auch ganz prima… bis Sinsheim. Dort, wo das neue Rhein-Neckar-Stadion steht, am Technikmuseum. Eben dort war gerade ein Spiel zu Ende und alle, wirklich alle, sind auf die Autobahn gekommen. Und da sich dieselbe wenig später von drei auf zwei Spuren verjüngt, hatte ich weitere fünf Kilometer im Stop-and-Go zu bewältigen. Erst dann ging es besser voran. Nerv.

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Na tschüß dann…

posted by d. in Getan

So, heute geht es in den schwäbischen Süden, dunkelstes (sauberes) Hinterland, zu einem weiteren therapeutischen Seminar. Weiterbildung heißt das und findet zwei Mal im Jahr statt. Das letzte Mal konnte ich nicht, da hatte ich mir dummerweise den linken Ellenbogen angebrochen.

Ich freue mich schon, Sonntag geht es dann wieder nach Hause.

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“Magier. Das Zeitalter der Fünf (02)” von Trudi Cavanan

posted by d. in Gelesen

“Magier. Das Zeitalter der Fünf (02)” von Trudi Cavanan

Gestern noch zu Ende gelesen. Spannend. Und natürlich schon den dritten, und letzten, Teil angefangen. Schon wieder spannend. Übrigens schließen die Bücher nahtlos aneinander an. Das macht das Weiterlesen noch einfacher.

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Auf der Suche nach dem Ehrenamt (1)

posted by d. in Getan

Bahnhofsmission Mannheim

Auf meiner Suche nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit hat mich das zufällige Treffen mit einer Nachbarin vergangene Woche auf die Bahnhofsmission gebracht. Da diese Nachbarin sehr aktiv hier ist (als Pfarrersfrau seit Jahren), war dies eine Möglichkeit anzufangen.

Ich wurde mit Termin angekündigt und habe mich dann sehr nett mit den Hauptamtlichen besprochen. Es stellte sich aber schnell heraus, dass dies nicht meiner (ohnehin noch unklaren) Vorstellung entspricht. Offenbar ist es so, dass die Bahnhofsmissionen ganz unterschiedliche Aufgabenschwerpunkte haben in Deutschland, und natürlich auch ausgerichtet nach der “Problemlage” des jeweiligen Bahnhofs. In Mannheim liegt der Schwerpunkt bei der Reisehilfe. Das heißt, Menschen die Hilfe beim Reisen benötigen werden von Mission zu Mission weitergeleitet, entsprechend dem Reiseziel dieser Menschen. Auch das Begleiten von Menschen, insbesondere auch von Kindern hat einen Schwerpunkt. Ich war beeindruckt, wie viele dort arbeiten. Zwei Hauptamtliche, fünf Zivis und eine ganze Reihe von Ehrenamtlichen.

Dennoch, das ist nicht was ich Suche. Aber die freundlichen Menschen haben mich direkt weitergereicht (Ehrenamt wird offenbar gesucht) und nach weiteren Telefonaten habe ich nun übernächste Woche ein Treffen im “Haus der Kirche” (Diakonie), Mannheim.

Es gibt ohnehin unsagbar viele Möglichkeiten sich einzubringen, ich war erstaunt alleine von den vielen Angeboten.

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Gelesen und gehört

posted by d. in Gelesen

Die Päpstin“, von Donna Woolfolk Cross(Hörbuch, 4 CDs)

Was so eine lange Autofahrt (Schweiz) so wieder ermöglicht. Das Buch habe ich schon vor Jahren gelesen, als es herauskam. Spannend und nett. Hinlänglich bekannt, denke ich. Die Geschichte der Johanna, die sich als Johannes bis zum Papsttum heraufarbeitet. Diese Hörspielbearbeitung mit über fünfzig Sprechern ist sehr spannend gemacht und überaus hörenswert.

Das Graveyard-Buch“, von Neil Gaiman (Hörbuch)

Ein Kinderbuch, meine Jüngere hat es und nun hatte ich die Zeit es fertig zu hören. Die wunderbare Geschichte des Noboday Owens, der auf einem Friedhof aufwächst und von den Toten dort adoptiert wurde. Wie er dort hingelangte und warum seine Eltern und Schwestern ermordet wurden. Originelle Idee von Gaiman. Spannend, nicht nur für Kinder.

Ich habe schon einige Bücher von ihm gelesen, kürzlich erst “American Gods”, was sicher eines der besten Bücher ist dass ich seit einiger Zeit gelesen haben.Was ihn zusätzlich so gut macht ist seine immer wiederkehrende Zusammenarbeit mit Terry Prattchet. Wunderbare Phantasie der Mann. Coraline ist kürzlich verfilmt worden, noch so eine ungewöhnliche Idee.

Priester. Das Zeitalter der Fünf 01“, von Trudi Cavanan

Nachdem ich die Trilogie “Die Rebellin”, “Die Novizin” und “Die Meisterin” im Urlaub und kurz danach verschlungen habe und meine Ältere ebenfalls, MUSSTEN wir nun die nächste Trilogie kaufen.

Diese ist nun nicht mehr so “kindlich”, sondern wesentlich mehr politisch und vielschichtiger. Vielleicht trifft es das Wort: “reifer”. Ich war vom Anfang etwas enttäuscht, da es schon wieder das Motiv: “Junge Frau ist überaus begabt und steigt in der Welt sehr schnell auf” trägt, doch das verliert sich schnell und wird sehr spannend. Mittlerweile bin ich mit dem zweiten Band (”Magier. Das Zeitalter der Fünf 02″) schon fast fertig, noch etwa zweihundert Seiten. Spannend.

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Druck und Glück

posted by d. in Getan

Acht Stunden Fahrt, eine Stunde Gespräch.

In die Schweiz zu einem Vorstellungsgespräch gefahren, nachdem der Termin von München nach Zürich verlegt wurde. Auch gut, ist sogar kürzer für mich.

Das Unternehmen: Sehr großes, amerikanisches IT-Haus, zweites Gespräch, hoher Boss. Und hier atmet man “Ehrgeiz” in großer Menge; man ist stolz zu dokumentieren, dass nur die besten “Perfomer” ihre “Leadership inhouse” behaupten. Hart ist man, dafür gibt es aber auch Geld. Der Mann mir gegenüber hat gelernt. Er sieht mir die ganze Zeit in die Augen und ich halte den Blick. Unter dem Tisch, ich muss es bemerken, zucken seine Füße ständig. Dieses nervöse Wippen, ohne Unterlaß.

“Sind sie nicht zu alt um zu lernen?” Der Satz klingt bei mir nach. Vielleicht? Ich weiß es nicht…47 Jahre bin ich jetzt und, natürlich, fühle ich mich nicht alt. Doch wenn schon eine neuer Job, eine neue Aufgabe, dann suche ich auch nach mehr Sinn dabei. Nur um des Ehrgeizes Willen, des Geldes Willen, suche ich keine Arbeit.

Ich möchte kein Magengeschwür, ich suche nicht nach einem Herzinfarkt. Was nicht heißt, dass Herausforderung in der Arbeit nicht notwendig ist. Wie immer die Frage: zu welchem Preis.

Mal sehen was daraus wird.

Und heute, um 11, etwas ganz Anderes: Ich besuche die Bahnhofsmission in Mannheim.

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“Nicht nach Zürich…..!!”

posted by d. in Gedacht

Da hatte ich also Morgen einen Termin in München, und der wurde eben nach Zürich verlegt. Von der Anfahrt her sogar besser als München.

Ich weiß nicht ob noch irgend jemand den Film “Kentucky Fried Movie” (1977) in Erinnerung hat. Mir jedenfalls geht es IMMER wenn ich “Zürich” höre so, dass ich eine Szene aus dem Film vor Augen habe, in welcher der Darsteller, quasi als Folter, nach Zürich geschickt werden soll und er angstvoll ausruft: “NICHT NACH ZÜRICH!!” (“Für eine Handvoll Yen”).

Ehrlich, keine Ahnung, was dieser Gag überhaupt bedeuten soll…

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Mafia sucht Nachmieter

posted by d. in Gesehen

Das ging ja schnell. (schaust Du hier).

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Schulanfang

posted by d. in Getan

Tja, nun sind auch in BW die Ferien, leider, zu Ende. Und wie es mein Versprechen verlangt werden die Kinder am ersten Schultag in die Schule gefahren.

Das waren sehr schöne Ferien, der gemeinsame Urlaub super, jede Menge Veränderungen (na ja, nicht viele, dafür große) und insgesamt erholsam. Die Kinder waren dann auch die letzten zwei Wochen im Luisenpark Feriencamp (Thema Ägypten) und sind dort jeden Tag sehr gerne hingegangen. Super Sache, danke an die Stadt an dieser Stelle.

Das die allgemeine Intelligenz der städtischen Straßenbehörde auch in der Ferienzeit keinen Auftrieb erhalten hat, führte dann leider zu einem, ächäm, Ausbruch meinerseits. Haben diese *#+?- Schwachköpfe doch einen der Hauptzufahrtswege zur Schule, die Friedrichstrasse in Neckarau, pünktlich um viertel vor Acht gesperrt? Und sofort ist ein wunderschönes Chaos entstanden, was in Neckarau nun wirklich kein Problem ist. Das hätte doch noch bis nach Acht warten können? Saublöd, also wirklich. Da denkt so richtig keiner, was?

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“Small Gods” by Terry Prattchet

posted by d. in Gelesen

“Small Gods” by Terry Prattchet (engl.)

Ein wunderbares Gleichnis über Religion und Glauben und wie stets bei TP mit viel Witz geschrieben. Brutha, eher tumper Novize im Lande Omnia ist tatsächlich der einzige Einwohner des eigentlich hochgläubigen Landes, der wirklich an den Gott OM glaubt. So wirklich und tief und ohne Zweifel. Und wie es ist leben Götter vom Glauben, also von der tatsächlichen Anzahl der Gläubigen. Für OM sieht es gerade nicht so gut aus, denn obschon die Inquisition den Glauben in die Menschen einpeitscht ist keine “echter” Glaube vorhanden. OM hat also keine wirklich Gottesmacht mehr und lebt als Schildkröte mit Bewusstsein. Nun findet er Brutha und eine abenteuerliche Odysse beginnt welche letztlich zu einem guten Ende führt.

Griechendland, das alte, wird dabei mit seinen Philosophen stark zitiert und hier gibt es jede Menge netter Witze.
Was soll ich sagen, ich mag das Buch :)

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Mafia, auch in Mannheim

posted by d. in Gesehen

Mafia, auch in Mannheim

Aua, italienische Läden haben es nicht leicht in Mannheim.

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Der “Wahl-O-Mat”

posted by d. in Gesehen

Wieder ist er da, der Wahl-O-Mat, und schon jetzt haben über 180.000 Menschen ihn genutzt (Stand gestern).

Eine schöne Idee um sich ein paar Gedanken zur anstehenden Wahl zu machen. Am Besten zu Zweit oder Dritt gemeinsam die 38 Fragen durchgehen. Aber Achtung, das kann zu längeren Diskussionen führen :)

Unbedingt empfehlenswert.

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Rennradlerig

posted by d. in Getan

Da habe ich heute meine “Heimstrecke” (Feudenheim - Heidelberger Zoo) aber wirklich gemeistert: 40 KM in 1:26 Stunden, was einen Schnitt von über 27 Km/h ergibt. Ich bin der Held, hehe :)

(Meine Knochen sind anderer Meinung)

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“Macho-Man” von Moritz Netenjakob

posted by d. in Gelesen

“Macho-Man” von Moritz Netenjakob

Hm. Ja. Mit Freund Jürgen im Thalia in der Fußgängerzone gewesen und er meinte, diese Buch sei von einer Freundin wieder empfohlen worden. Klang auch recht interessant: Junger Mann, aufgewachsen in einem extrem “interlektuellen, tolleranten, aufgeklärten, emanzipierten” 68er Haushalt und dadurch zum einem echten Frauenrespektierer in allen Lebenslagen erzogen worden. Und die Wirren in seinem Leben, als er sich in eine Türkin verliebt und er sich nun in der so gegenteiligen macho-lastigen Welt der türkischen Männer behaupten muss.

Der ganze Witz des Buches basiert auf einer extrem überspitzen (oder etwa nicht) Darstellung jener Verwirrung eines Mannes, der vor lauter Tolleranz und Respekt überhaupt keine Männlichkeit (weil = respektlos gegen Frauen) leben kann.

Einerseits macht Netenjakob das sehr gut und ich, der ich ja nun auch ein wenig von diesem Aufwachsen abbekommen habe, kann alle Gedankengänge durchaus nachvollziehen. Andererseits wird genau jener Gag so oft bemüht, dass es dann schon wieder lästig wird.Ich habe einige Seiten einfach übersprungen nach einer gewissen Zeit.

Schön war dann aber das Ende und es hat mich ein wenig versöhnt. Dennoch, dieses Buch ist nicht ganz so witzig wie man es beim reinlesen vermuten möchte. Einfach zu viel des Gleichen.

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WOW, mal wieder tolles Kino!

posted by d. in Gesehen

Gestern Abend mit Freund Hartmut in “Inglorious Basterds” von Quentin Tarantino gewesen. Ein super Film. Auch mit Überlänge keine Sekunde zu lang gewesen.

Während Tarantino ja sonst durchaus ins Skurile abtaucht hat er es hier doch sehr weitgehend vermieden. Natürlich ist wieder jede Menge Gewalt zu sehen, aber auch hier hat sich etwas verändert: die Gewalt steht nicht mehr so im Vordergrund wie bei älteren Werken. Die Nazijagd durch eine Truppe jüdische-amerikanischer Soldaten wird durch zwei weitere Geschichten parallel begleitet. Die Flucht einer Jüdin vor einem Judenjäger und ihre Tarnung in einem Pariser Kino, sowie die Geschichte jenes Judenjägers.

Es endet dann wieder Tarantino-mäßig in einem Massengemetzel und tatsächlich: sowohl Hitler, als auch Goebbels, Heidrich und Bormann sterben am Schluß. Ich habe, so glaube ich, noch keinen in dieser Zeit angesetzten Kinofilm gesehen, in dem Hitler tatsächlich stirbt.

Was mich am meisten beeindruckt hat war die Schauspielerische Leistung von Christoph Waltz. Un-glaub-lich. Der deutsche Schauspieler hat Bard Pit ohne Probleme in die Bedeutungslosigkeit gespielt.

Wer also mit Tarantino etwas anfangen kann, und vor einigen doch recht brutalen Szenen nicht zurückschreckt, der sollte sich den Film unbedingt ansehen.

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