Second Life
Also als Virtuelle Realität ist Second Life schon wirklich spannend zu erleben.
Also als Virtuelle Realität ist Second Life schon wirklich spannend zu erleben.
Dieter Schnack / Rainer Neutzling: “Die Prinzenrolle. Über die männliche Sexualität Vom Jungen bis zum Mann” Seite 182, 183
Ich LIEBE diese Stelle, hehe.
Wer mal ein gutes Buch zu diesem Thema lesen möchte, dem sei dieses sehr ans Herz gelegt. Sehr informativ ohne langweilig zu werden und locker genug um weiter zu lesen. Für Eltern von Jungen ohnehin wichtig, für Männer sehr interessant. Keine Frage. Fast möchte man verhindern, dass es die eigene Frau zu lesen bekommt. Dies ist ein Männer-Buch (also ein Buch für uns Männer), aber, wie kann es anders sein, meine Frau hat es gefunden und zuerst gelesen.
Das bestätigt mal wieder die ohnehin bekannte Tatsache: der Büchermarkt ist ein Frauenmarkt. Oder sehen Sie viele Männer in der Buchhandlung in der ohnehin mageren Männer-Psycho-Ecke stehen?? Also mich jedenfalls nicht!!
Jetzt habe ich von einem Freund folgenden Witz zugemailt bekommen:
WOMEN WHO KNOW THEIR PLACE
Barbara Walters, of 20/20, did a story on gender roles in Kabul, Afghanistan, several years before the Afghan conflict. She noted that women customarily walked five paces behind their husbands.
She recently returned to Kabul and observed that women still walk behind their husbands.
Despite the overthrow of the oppressive Taliban regime, the women now seem to, and are happy to, maintain the old custom. Ms. Walters approached one of the Afghani women and asked, ‘Why do you now seem happy with an old custom that you once tried so desperately to change?’ The woman looked Ms. Walters straight in the eyes, and without hesitation said, ‘Land Mines’. Moral of the story: No matter what language you speak or where you go,
BEHIND EVERY MAN THERE’S A SMART WOMAN!
Ja, nett. Keine Frage. Nun muss ich vielleicht erwähnen, dass ich seit einiger Zeit mich mit dem Thema Männer, also was ist Männlichkeit, was ist die Männerrolle heute, beschäftige und dabei durch einen überaus unklaren Sumpf von Definitionshemmnissen wate.
Ich führe entsprechende Gespräche, recherchiere im Internet, lese Bücher. Mithin sensibilisiere ich mich also für die Feinheiten des Themas, zumal es mich persönlich betrifft. Schon als Mann, meine ich.
Zurück zu dem Witz. Zuerst habe ich auch gegrinst, doch dann More
“Vollzeitmann”, von Achim Achilles
Den habe ich zum “Tag des Mannes“, den dritten Oktober, von meiner lieben A. bekommen. Danke dafür. Wäre auch toll gewesen, hätte ich überhaupt mitbekommen, dass es diesen Tag des Mannes gibt? Und wer macht diese “Tage” des Jahres überhaupt?
Von Achim Achilles (der Name stammt ja von seinen vielen Marathon-Bestrebungen) hatte ich schon “Achilles Verse” gelesen. Na, nicht ganz, lauter Kurzgeschichten, doch irgendwann hatte ich genug davon.
Nun also der Vollzeitmann. A. meinte, dass sie das Buch in der Psycho-Ecke (für Männer) gefunden habe. Irgendwie nicht ganz richtig. Oder doch? Beschrieben werden fünf Typen Mann, alle sind mir bekannt, und 24 Stunden in deren Leben. Beginnend um fünf Uhr Morgens. Nett, da klug geschrieben und die Männer sind schon sehr gut gezeichnet. Aber leider läuft es nirgendwo hin. Die Männer sind in ihrer Rolle verhaftet und auch gegen Ende des Buches, wenn der Ton etwas versöhnlicher wird, bleibt alles beim Alten. Die wenigen “Highlights” im Leben eines Mannes werden am Ende eingestreut und hinterlassen bei mir einen eher schalen Geschmack. Und der Untertitel, hochtrabend “Endlich das eigene Leben zurückerobern”, kommt im ganzen Buch aber gar nicht erst zum Tragen.
Der Witz ist gut und es ist auch gut geschrieben, keine Frage. Aber ich war dann auch froh durch zu sein und enttäuscht.
Mein “erster Wagner”: Tristan und Isolde. Das heißt in diesem Falle fünfeinhalb Stunden Nationaltheater Mannheim.
Nun bin ich ja kein großer Theatergänger und schon gar kein Wagner-Vertrauter. Was mir bei Wagner durch den Kopf schießt hat meistens mit überlangen, absonderlich modernen Inszinierungen und wahnwitzig teueren Profilierungsmeetings in Bayreuth zu tun. Und so bin ich doch leicht vorurteilsbelastet am Sonntag im Theater angekommen, 17:00 Uhr. Dass die reine Vorführungsdauer viereinhalb Stunden dauert wußte ich schon, mit zwei Pausen zwischen den drei Akten, also: Sitzfleisch gefordert.
Aufzug zum ersten Akt. Mein spontanter Eindruck: das Bühnenbild ist spannend. Einfach und doch vielseitig. Künstler Claus Bury hat sich da wirklich etwas einfallen lassen (wie ich dann im Programm nachlese). Hinzu kam, das über der Bühne, unauffällig, der Text eingeblendet wurde (wie ich ebenfalls später erfahre, sind viele Wagner-Solisten der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig und daher oft sehr schlecht zu verstehen). Offenbar ist man zu der Auffassung gelangt, dass die Worte zu wichtig seien, als das man diese irgendeinem Dünkel zu Opfer fallen lassen möchte. Gut so! Mir hat es sehr geholfen.
Was soll ich sagen? Im Vorfeld hörte ich dass es nur zwei Hörergattungen gäbe, jene die Wagner lieben, jene die ihn hassen. Zu den letzteren gehöre ich nach dieser Erfahrung sicher nicht. Der Abend ging sehr schnell herum, ich war nachgerade gebannt von dem Geschehen, das nicht (nur) über das Bühnenbild, sondern über Wort und Ton erzeugt wurde.
Ich bin, wie schon geschrieben, kein trainierter Klassikhörer, das ist aber (leider) sogar mir dann aufgefallen: Isolde (Nadine Secunde) war doch recht weit von einer echten Höhe entfernt, rein stimmlich, und wurde beim Vorhang doch tatsächlich ausgebuht. Ich war auch ein wenig sauer auf sie. Der Dritte Akt ist nun mal ein tiefer, emotionaler Höhepunkt den alle Sänger wunderbar aufbauten (auch wenn Tristan wirklich seeeeehhhhrrrrr lange verendet). Frau Secunde hat mit ihrer Schlußarie das mühevoll erklommene Stimmungsbild unglücklich zersäbelt. Schade.
Dennoch: sehr empfehlenswert. Hier die Besetzung die ich hörte: Tristan (Robert D. Smith als Gast (a.G.)), Isolde (Nadine Secunde a.G.), Brangäne (Heike Wessels), Kurwenal (Thomas Jesatko), König Marke (Franz Hawlata a.G.)
So schnell kann es gehen: Vor drei Tagen meine liebe A., heute ich. Denn die Praxis hat gestern angerufen, sie hätten wieder Impfstoff und da ich auf der Liste stand: zugesagt.
Ein wenig problematisch für mich, als echter Kerl (!), es ist ein Frauenarzt. Die Lösung: Sollte mich jemand im Wartezimmer anmachen was ich beim Frauenarzt zu suchen hätte, sage ich einfach, ich wäre zu einem Vorgespräch bezüglich Geschlechtsumwandlung da.
Beobachtung im Wartezimmer: Ein Dame, ich schätze sie über sechszig, lies sich offenbar auch impfen. Ich hörte wie sie fragte wie viele Dosen noch da seien. Vier. Dann hat sie im Wartezimmer eine Liste herausgeholt (ein kurzer Blick darauf: viele Namen), das Handy, und ihre Bekannten und Freunde angerufen. Das stelle ich mir problematisch vor: Wenn rette ich zuerst vor dem nahendem Grippetot?
Und weil es schon doof genug organisiert ist hier der Arzt, von dem ich weiß dass dort geimpft wird: Frauenarzt Gärtner, Feudenheim.
“Bliefe von Dlüben”, von Christian Y. Schmidt
Auch nett
Der Autor lebt (oder lebte zur Zeit der Buchveröffentlichung) in Peking, davor in Singapur, ist Journalist und schrieb eine Kolumne bezüglich seiner Erlebnisse in China auch in der Titanic. Nun hat er diese Texte aktualisiert und neue Erlebnisse witzig beschrieben und, nun ja, dieses Buch herausgebracht.
Spassig zu lesen, ich habe öfters laut gelacht. Also: wer China mal auf lustige Weise erlesen möchte, dann damit.
Das mit dem Schweingrippe-Impfen ist gar nicht so einfach. Mein liebe A. hat sich auf die Suche gemacht um herauszubekommen, wo und wann sie sich wohl impfen lassen könnte.
Nun ist es ja ganz gleich, bei welchem Arzt man sich impfen läßt aber natürlich fragt man erst mal beim Hausarzt nach. Entgegen der Annahme, dass für die kommende Pandemie alle Ärzte zum Impfen verpflichtet sind, hat sich unsere Hausärztin nicht in die Reihe der Impfer aufgestellt. Der Rat: Gesundheitsamt anrufen. Gar nicht so einfach, es gibt keine eindeutige Anschrift die im Netz zu finden wäre für Mannheim; und dann immer besetzt. Später die Auskunft: “Da müssen sie ihren Arzt anrufen, wir machen da nichts.” Da kommen wir gerade her.
Zudem ist es so: der Impfstoff wird in zwei Ampullen geliefert welche am Tag des Impfens gemischt werden müssen. Allerdings sind das 10er-Portionen sprich: wenn der Stoff angerührt ist, müssen zehn Impfungen vorgenommen werden. Also möchte der Arzt zehn Menschen zusammenbekommen um nichts wegwerfen zu müssen und ergo versucht er Impftermine zu machen.
Da aber nun nicht jeder Arzt impft (jedenfalls im Augenblick) und dann nur wenn er gerade Impfstoff da hat (was auch nicht sicher ist), und dann nur wenn er zehn Impfwillige beisammen hat, ja… wann dann und wo??
Es erweist sich als nicht unproblematisch, sich impfen zu lassen. Dem Anscheine nach handelt es sich mal wieder um eine großangelegte, lausig geplante, Aktion.

Ja, wir, oder vorallem ich, sind bekennende Apple-Fans. Ich schon seit 1985, da hatte ich einen Apple II+. Diesem folgten eine ganz Reihe von Apple-Computern: Mac 512, Mac Plus, Mac SE…..
Mein Fanatismus hat sich schon sehr gelegt und mein Rechner ist nun ein Windowsgerät. Dennoch, das MacBook meiner Frau ist so etwas wie der “zentrale Computer” des Hauses. Ich bin großer Freund des iPhone, klar haben wir iPods im Haus.
Um so schlimmer, dass gestern Abend als ich das Ladekabel anschloss, das Licht im Wohnzimmer mit einem satten “pooff” ausging. Ich also runter, Sicherung wieder rein, prima alles geht wieder außer: Mac lädt nicht mehr! Geht gar nicht!
Also bin ich heute einer der ersten im Gravisshop im Stadthaus (N1) und prüfe noch mal: Ja, Ladegerät i.A. Und was muss ich sehen? Das neue Ladegerät, dieses #+*!-Ladegerät kostet 89.99 € ?!
H-a-l-l-o?
Das muss wohl im wesentlichen die nette Verpackung sein. Und keine Substitutionsteil weit und breit. Apple halt.
Tage - Wochen - Monate
Wie schon hier geschrieben, der “Einheitenwechsel” ist echt wichtig um zu sehen, was schon geschafft wurde. Und also darf ich heute schreiben: Seit einem Monat nun rauchfrei. Und weil es besser klingt schreibe ich es sogar anders: “Im zweiten Monat rauchfrei” ![]()
Wunderbares Wetter, 12-14 Grad, Sonne. Ein langer Spaziergang, vielleicht neun Kilometer. Und dann die Ruderboote auf dem Neckar. Was für ein Herbst!
just a normal day