“thud!” von Terry Pratchett (engl.)
Ein wunderbarer Roman von TP. Ein Zwerg wird ermordert und die politische Stabilität in der Hauptstadt ist gefährdet. Commander Vimes steht vor der schwierigen Aufgabe, in einem sich anbahnenden Kampf zwischen Trollen und Zwergen umsichtig zu navigieren um den Täter ausfindig zu machen.
Wie so oft gelingt es TP einen sozialkritischen Roman zu schreiben und diesen in der Scheibenwelt zu platzieren. Natürlich wieder sehr lustig aber eben auch vielschichtig. Unbedingt lesenswert.
“Ich und Kaminski” von Daniel Kehlmann
Ein kurzes Bändlein, mit knapp 180 Seiten, schnell zu lesen. Ich hatte den Roman in der “Hausbibliothek” gefunden und da ich schon “Ruhm” und “Die Vermessung der Welt” von ihm gelesen habe freute ich mich auf das Buch. Ein böses Buch mit einer knappe Ehrrettung zum Ende. Gut geschrieben und wie einiges von Kehlmann, sehr lesenswert.
“Wer bin ich, und wenn ja, wie viele” von David Precht
Tja, dieses Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mit Philosophie habe ich ja nicht viel am Hut. Dennoch lauern die Philosophen immer ums Eck einer Unterhaltung und daher ist das Buch besonders für mich geeignet. Gut, man muß das Attribut “populärwissenschaftlich” vergeben, aber das genau macht seine Stärke für mich aus.
In kurzen Kapiteln, die selten mehr als fünfzehn Seiten haben, umreißt Precht einige bekannte Philosophen und deren Thesen, kommt dann zur Neurobiologie, - physiologie und den ganzen Themenkreis Gehirnforschung, und läßt auch die Tierethik nicht außen vor. Es ist sehr gut zu lesen und ist auch nicht für jene geschrieben, die sich mit Philosophie in Tiefe schon auseinandergesetzt haben. Sondern für mich, der hier keine großen Ahnung hat. Für mich sehr lesenswert und empfehlenswert.
“Die Rebellin“, “Die Novizin“, “Die Meisterin” von Trudi Canavan
Ich habe “Die Rebellin” auf Verdacht gekauft. Ich habe die drei Bücher schon immer wieder Mal gesehen und gewundert, dass sie stets in der “guten” Lage der Buchhandlung präsentiert werden. Nicht wirklich überzeugt habe ich den ersten Teil mit auf die Reise genommen: und mich dann schwarz geärgert, dass ich nicht auch die anderen Beiden gekauft hatte.
Sehr spannend (wer Fantasy mag), gut erzählt und überhaupt. Kaum zuhause habe ich mir am nächsten Tag die anderen Bände besorgt (”Die Novizin”, “Die Meisterin”) und tatsächlich innerhalb von vier Tagen verschlungen (1.300 Seiten).
“American Gods” von Neil Gaiman (engl.)
Neil Gaiman hat immer gute Bücher geschrieben. Seine Mischung aus Fantasy, SF, Horror, Fiction und American Roman sind schon einzigartig. Hier ist wieder so ein Buch gelungen. Und nicht umsonst hat es eine ganze Menge Preise, zumal aus unterschiedlichsten Genres, erhalten. Einfach empfehlenswert.
“Credo” von Douglas Preston
Der “klassische” Urlaubsschmöker mit eingebauter Spannungsgarantie. Das Autorenduo Preston & Child hat ja eine ganze Menge dieser Reißer auf den Markt geworfen. Hier war die Idee durchaus aussergewöhnlich und so spannend herauszufinden, wie das Ganze Enden wird. Weil Urlaubsschmöker lesen und verschenken. Nett.
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