Kein Tag ohne Veränderung!

Archive for the Gelesen category

Ich frage mich…

posted by d. in Gelesen


…wie lange unsere katholische (Staats-) Kirche hierzulande genug Mitglieder haben wird um noch ausreichend Präsenz zeigen zu können (das heißt: um sich genauso zu präsentieren wie seit eintausend Jahren).
Der Missbrauchsskandel (hier gehört ein dicker Plural hin!) habe schon jetzt zu einem erneuten und sehr spürbaren Anstieg von Mitgliederaustritten geführt und wie ich heute lese, ist der Vater in Rom tatsächlich der Auffassung, dass die katholische Kirche in Deutschland “schnell und entschlossen” auf die Vorwürfe reagiert habe. Klingt ein wenig wie Schön-Wetter-machen, oder?

Mir scheint es eher so zu sein, dass die Kirchenvertreter gar nicht so schnell reagieren können, wie neue Missbrauchsfälle zu Tage treten! Einen schönen, tiefen, miefigen Sumpf bekommen wir da zu sehen. Wie war das? Unter den Soutanen, der Mief von…

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Autsch! Sicherheitslücke bei XING und Soz.-Netzen generell

posted by d. in Gelesen

Gerade gestern noch hat meine liebe A. von einer Gesprächsrunde im Fernsehen erzählt, in der es um die (unsichtbaren) Machenschaften großer Internetgesellschaften geht Geld zu machen. Dabei geht es sehr viel um Analysen bezüglich Kaufverhalten, oder Meinungsforschung.

Hinlänglich oft genug wird ja gewarnt vor dem Hinterlassen von Mail-Adressen oder jedweder Daten im Internet. Während unser Augenmerk ängstlich in Richtung Kreditkarennummern oder Onlinebanking geht, wird leicht übersehen, wie transparent wir schon sind. Hier nun ein weiterer netter Hammer den ich heute Morgen gefunden habe. Es geht um XING-Nutzer (zu denen ich seit bald fünf Jahren gehöre) und das sogenannte “History Stealing”. Das bezieht sich auf die ach-so bequeme Möglichkeit der Browser die wir verwenden, die Wege welche wir im Internet gehen aufzuzeichnen, damit es schneller geht, sollten wir dort wieder hingehen wollen.
Vier Unversitätsmitglieder haben eine Sicherheitslücke gefunden die zum einen das History-Stealing nutzt und zum Anderen, in welcher Gruppe ich in XING Mitglied bin. Logisch einfach genug ist es ja: Wenn ich den Computer kenne vor jemand sitzt (also seine IP-Spur im Internet, und das geht über die History) UND gegeben ist, dass derjenige ofters in Gruppen tätig ist (lesend oder schreibend), dann kann ich über Matchen, wer in welchen Gruppen tätig ist. Diese Menge nutze ich um ein “Profil” von einer Gruppenzusammensetzung zu erstellen (i.e.: Welche IP kommt in welchen Gruppen vor, heißt: wo habe ich IP-Spuren hinterlassen, als ich in der Gruppe zu Besuch war.). Diese Gruppenzusammensetzung ist aber recht individuell, dass heißt: Kenne ich diese, dann kann ich den tatsächlichen Namen dieses Menschen herausfinden.

HIER gibt es eine Seite dieser Forscher, auf der man anonym (haha!) einen Test laufen lassen kann. Habe ich natürlich gleich gemacht. Und verdammt: die Suchmaschine hat nach einiger Zeit (fünf Minuten) meinen (echten) Namen identifiziert! Mitmachen geht nur für XING-Nutzer! Aber auf jeden Fall mal machen. Zumal am Schluss eine kleine Umfrage kommt (”Wurde ihr Name gefunden?“). Die Forscher sind nun zu einer IT-Sicherheitskonferenz eingeladen, und da sollten sie aber doch ganz viel Munition haben!

HIER geht es zu dem Artikel bei Spiegel-Online, über den ich dazu gekommen bin. Da findet sich auch ein Link auf ein pdf, welches die Abhandlung der Forscher (in Englisch) enthält, mit dem ansprechenden Titel: “A Practical Attack to De-Anonymize Social Network Users“.

So, jetzt erst mal schauen, was ich dagegen machen kann.

“Und übrigens noch was…” von Eoin Colfer

posted by d. in Gelesen

“Und übrigens noch was…” von Eoin Colfer

Den habe ich von meiner lieben A. zu Weihnachten bekommen und ganz klar: ist auch ein Muss als bekennender “42er“!

Zudem fand ich die Wahl des Autoren für diesen sechsten Teil der Anhalter-Trilogie spannend: habe ich doch (und meine Kinder dazu) die “Artemis Fowl“-Reihe mit Begeisterung verschlungen. Colfer hat damit  Schreibkunst wie auch seinen Ideenreichtum bewiesen.

Nun. Dem “Anhalter durch die Galaxis” einen weiteren Band anzufügen ist schon irgendwie gewagt. Hat doch Douglas Adams sozusagen Kultstatus erlangt und ich könnte mir vorstellen, dass viele Fans schon aus Prinzip diesen sechsten Band nicht kaufen werden.

Mir hat er gefallen. Colfer hat alle bekannten Charaktere wieder mitgebracht: Beeblebrox, Prefekt, Dent und MacMillian. Auch die Vogonen haben wieder eine Hauptrolle erhalten. Colfer ist es gelungen, den verrückten und völlig abwegigen Humor Adams weiter zu führen und ich denke, dass hätte ohnehin nur ein Brite gekonnt (Gut, gut, er ist Ire, sorry).

Ich habe so das Gefühl, dass auch Colfer sich seiner Sache nicht wirklich sicher war, vielleicht hätte er ansonsten nicht wirklich so viele “alte Bekannte” bemüht und sich nicht allzu sehr an die Geschichten der ersten Bände angelehnt. Aber böse sein kann ich ihm deswegen auch nicht, er hat seine Sache gut gemacht und ich stelle das Buch nun in die Reihe der “Anhalter”-Bücher.

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“Bad Monkeys” von Matt Ruff

posted by d. in Gelesen

“Bad Monkeys” von Matt Ruff

Also das ist nun schon eine Garantie zum kaufen: ein neues Buch von Matt Ruff. Ich habe von ihm “Fool on the hill“, “G.A.S.” und “Ich und die Anderen” gelesen und war jedesmal begeistert. Nicht nur ist die Sprache sehr gut, sind die Geschichten vielschichtig und spannend verwoben. Zudem ist jedes Buch auch noch thematisch grundverschieden. Der Mann hat Fantasie, und das in großer Menge.

Bad Monkeys ist ein, ja, hm.. Spionagethriller? Mir fällt keine Kategorie ein in die das Buch passen könnte. Unbedingt lesenswert.

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“Das verlorene Symbol”, von Dan Brown

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“Das verlorene Symbol”, von Dan Brown

Ein sportlicher Professor für Geschichte und Symbologie wird nach Washington gelockt um in einem öffentlichen Gebäude einen grausigen Fund zu machen. Daraufhin wird er in einen Sog von Ereignissen verwickelt welcher: Historisches Wissen, eine Stadt, eine Frau, DEN BÖSEN (unglaublich schlau, schnell, mächtig, gut informiert), weitere Mächte, sowie “keine Zeit” enthält.

Kommt das bekannt vor? War auch nicht schwer, oder? Das ist aber auch exakt der gleiche Plot wie schon in “Illuminati” und “Sakrileg“.

Also wieder ein Professor Langdon - Roman nach bekanntem Strickmuster. Dieses Mal geht es um die Freimaurer (und uralte Geheimnisse), die Stadt ist Washington, der Böse ist (natürlich) auch sehr verrückt (was es nicht weniger clever und grausam macht), wieder wird eine schöne Frau hinzugefügt (sehr intelligent und sehr reich), wieder hat der gute Professor aber auch so richtig keine Zeit: zehn Stunden sind es hier.

Ich gestehe: nach den ersten achtzig Seiten habe ich das Buch, angewidert,  beseite gelegt und für drei Wochen liegen lassen. Wie doof.

Die restlichen sechshundertfünfzig Seiten habe ich den letzten drei Tagen gelesen, abschliessend  bis heute Morgen um viertel nach drei Uhr! Brown hat es wieder einmal geschafft: ich konnte das Buch nicht mehr beiseite legen. Diese Mischung aus umfangreich recherchierten Fakten sowie Hintergründen und Spannung ist ihm einfach wieder gelungen.

Also: ganz klar ein Schmöker nach bekannter Brauart. Aber darum eben nicht weniger spannend und sicher für denjenigen der schon Illuminati verschlingen musste (wie ich) dann doch ein muss!

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“Die Prinzenrolle”, Dieter Schnack / Rainer Neutzling

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  • “Der potente Mann hat einen gesunden Beruf. Zumindest treibt er viel Sport. Sagen wir: Der potente Mann ist bretonischer Fischer oder ein stolzer Massai. Er verfügt über einen imposanten und nielmals bedrohlichen Phallus. Sein Begehren ist unersättlich, wird aber zu keiner Zeit lästig. Auf Aufforderung nimmt er das Weib im Flur, in der Küche, in einer Telefonzelle oder unterm Sternenhimmel. Er übermannt sie, und zwar voller Hingabe. Er ist ein perfekter Virtuose der klitoralen Stimulierung, aber er weiß, dass der wirklich Orgasmus den ganzen Körper der Frau durchflutet. Beim Koitus geht er ganz aus sich heraus. Ungebremst und wild lebt er hierbei seine animalische Seite - wenn es sein muss, eine Dreiviertelstunde lang. Ohne seinen wund gescheuerten Knien auch nur die Spur von Aufmerksamkeit zu widmen, schenkt er der Frau beim Koitus unzählige sich steigernde Orgasmen. Nicht aus Wut und Verzweiflung vögelt er sie ins Nirvana, sondern aus purer Liebe. Gleichzeitig hat er einen experimentierfreudigen und offenen Kontakt zu den dunklen Seiten seiner Sexualität, welchselbe er natürlich fest im Griff hat.”
  • Dieter Schnack / Rainer Neutzling: “Die Prinzenrolle. Über die männliche Sexualität Vom Jungen bis zum Mann” Seite 182, 183

Ich LIEBE  diese Stelle, hehe.

Wer mal ein gutes Buch zu diesem Thema lesen möchte, dem sei dieses sehr ans Herz gelegt. Sehr informativ ohne langweilig zu werden und locker genug um weiter zu lesen. Für Eltern von Jungen ohnehin wichtig, für Männer sehr interessant. Keine Frage. Fast möchte man verhindern, dass es die eigene Frau zu lesen bekommt.  Dies ist ein Männer-Buch (also ein Buch für uns Männer), aber, wie kann es anders sein, meine Frau hat es gefunden und zuerst gelesen.
Das bestätigt mal wieder die ohnehin bekannte Tatsache: der Büchermarkt ist ein Frauenmarkt. Oder sehen Sie viele Männer in der Buchhandlung in der ohnehin mageren Männer-Psycho-Ecke stehen?? Also mich jedenfalls nicht!!

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“Vollzeitmann”, von Achim Achilles

posted by d. in Gelesen

“Vollzeitmann”, von Achim Achilles

Den habe ich zum “Tag des Mannes“, den dritten Oktober, von meiner lieben A. bekommen. Danke dafür. Wäre auch toll gewesen, hätte ich überhaupt mitbekommen, dass es diesen Tag des Mannes gibt? Und wer macht diese “Tage” des Jahres überhaupt?

Von Achim Achilles (der Name stammt ja von seinen vielen Marathon-Bestrebungen) hatte ich schon “Achilles Verse” gelesen. Na, nicht ganz, lauter Kurzgeschichten, doch irgendwann hatte ich genug davon.

Nun also der Vollzeitmann. A. meinte, dass sie das Buch in der Psycho-Ecke (für Männer) gefunden habe. Irgendwie nicht ganz richtig. Oder doch? Beschrieben werden fünf Typen Mann, alle sind mir bekannt, und 24 Stunden in deren Leben. Beginnend um fünf Uhr Morgens. Nett, da klug geschrieben und die Männer sind schon sehr gut gezeichnet. Aber leider läuft es nirgendwo hin. Die Männer sind in ihrer Rolle verhaftet und auch gegen Ende des Buches, wenn der Ton etwas versöhnlicher wird, bleibt alles beim Alten. Die wenigen “Highlights” im Leben eines Mannes werden am Ende eingestreut und hinterlassen bei mir einen eher schalen Geschmack. Und der Untertitel, hochtrabend “Endlich das eigene Leben zurückerobern”, kommt im ganzen Buch aber gar nicht erst zum Tragen.

Der Witz ist gut und es ist auch gut geschrieben, keine Frage. Aber ich war dann auch froh durch zu sein und enttäuscht.

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“Bliefe von Dlüben”, von Christian Y. Schmidt

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“Bliefe von Dlüben”, von Christian Y. Schmidt

Auch nett :) Der Autor lebt (oder lebte zur Zeit der Buchveröffentlichung) in Peking, davor in Singapur, ist Journalist und schrieb eine Kolumne bezüglich seiner Erlebnisse in China auch in der Titanic. Nun hat er diese Texte aktualisiert und neue Erlebnisse witzig beschrieben und, nun ja, dieses Buch herausgebracht.

Spassig zu lesen, ich habe öfters laut gelacht. Also: wer China mal auf lustige Weise erlesen möchte, dann damit.

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“Sputnik Sweetheart” von Haruki Murakami

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“Sputnik Sweetheart” von Haruki Murakami

Von Murakami habe ich vor wenigen Jahren schon etwas gelesen und ihn dann aus den Augen verloren. So etwa “Naokos Lächeln”, oder “Mister Aufziehvogel”. Mir haben seine Bücher immer gefallen, dieser schräge, unerwartete Stil, die feine Sprache (was stets auch für die gelungene Übersetzung spricht) und die seltsamen, ja phantastischen Wendungen, die sich in seinen Büchern vollziehen.

So auch in diesem hier, eine zarte Liebesgeschichte, die sich immer skuriler entwickelt und sich dabei sehr tiefgründig über das Menschsein und Gefühle ausläßt.

Gerne gelesen.

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“Neverwhere” von Neil Gaiman

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“Neverwhere” von Neil Gaiman (Engl.)

Wie schon “American Gods” ist auch dieser hier, das Ältere der beiden Bücher, abgehoben und schräg sowie sehr phantasievoll. Ich mag seinen Stil und seine Gedankengänge. Wobei American Gods weitaus mehr ausgefeilt ist, dieses hier ist eher eine schöne Geschichte. Hier möchte ich doch den Werdegang und die Entwicklung von Gaiman ablesen.

Eine schöne Idee, dass mit dem “London below” und “London above”, zweier Parallelwelten, eine im obigen, den uns bekannten, und eine darunter.

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“Götter. Das Zeitalter der Fünf 03″ von Trudi Canavan

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“Götter. Das Zeitalter der Fünf 03″ von Trudi Canavan

So, gestern also noch den dritten Band dieser Reihe ausgelesen. Nun ist erst einmal genug Trudi.
Er war, wie alle Bände, spannend und ich musste einfach fertig lesen.
Nachdem ich nun sechs Bücher von Ihr verschlungen habe kann ich wohl sagen, dass sie ein echtes Muß für den Fantasie-Fan sind. Sehr gut aufgebaut, klare Personen und eine gute definierte Welt. Insbesondere bleiben die Bücher immer spannend und man kann nicht erkennen, wohin es einen führen wird. Obschon ich ein wichtiges Puzzlestück doch schon recht früh erkannt habe (allerdings auch erst in der Mitte des letzten Bandes) war nicht abzusehen, wie es ausgehen würde. Und das treibt die Leselust an.

Also. Als Urlaubslektüre ganz klar empfehlenswert. Und wer schnell liest, sollte sich stets alle Bände eine Reihe mitnehmen. Sonst platzt man im Urlaub wenn man nur eines dabei hat.


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“Ich bin dann mal weg…” von Hape Kerkeling

posted by d. in Gehört, Gelesen

“Ich bin dann mal weg…” von Hape Kerkeling (Hörbuch)

Wir haben das Buch hier und es lag stets im Regal. Ich konnte mich irgendwie nicht dazu aufraffen. Hape Kerkeling liegt mir irgendwie nicht so. Wobei ich gestehen muss, da ich kein Fernsehe, dass ich auch nur wenig von ihm kenne.

Ich bin eines Besseren belehrt, zumindest schon einmal was die Tiefe dieses Mannes angeht. Das Buch hat mich sehr gefangen, oder besser das Hörbuch (von ihm selbst vorgelesen). Wie er sich und sein Erleben auf dem Jakobsweg beschreibt, in seiner Ehrlichkeit hat mich durchaus berührt. Irgendwie finde ich vieles von dem wieder, was ich der Ausbildung zum systemischen Therapeuten habe erleben dürfen. Er muss auch einiges in diese Richtung gemacht haben denke ich.

Sehr gut gelesen, wunderbar zu hören auf langen Fahrten.

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“Magier. Das Zeitalter der Fünf (02)” von Trudi Cavanan

posted by d. in Gelesen

“Magier. Das Zeitalter der Fünf (02)” von Trudi Cavanan

Gestern noch zu Ende gelesen. Spannend. Und natürlich schon den dritten, und letzten, Teil angefangen. Schon wieder spannend. Übrigens schließen die Bücher nahtlos aneinander an. Das macht das Weiterlesen noch einfacher.

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Gelesen und gehört

posted by d. in Gelesen

Die Päpstin“, von Donna Woolfolk Cross(Hörbuch, 4 CDs)

Was so eine lange Autofahrt (Schweiz) so wieder ermöglicht. Das Buch habe ich schon vor Jahren gelesen, als es herauskam. Spannend und nett. Hinlänglich bekannt, denke ich. Die Geschichte der Johanna, die sich als Johannes bis zum Papsttum heraufarbeitet. Diese Hörspielbearbeitung mit über fünfzig Sprechern ist sehr spannend gemacht und überaus hörenswert.

Das Graveyard-Buch“, von Neil Gaiman (Hörbuch)

Ein Kinderbuch, meine Jüngere hat es und nun hatte ich die Zeit es fertig zu hören. Die wunderbare Geschichte des Noboday Owens, der auf einem Friedhof aufwächst und von den Toten dort adoptiert wurde. Wie er dort hingelangte und warum seine Eltern und Schwestern ermordet wurden. Originelle Idee von Gaiman. Spannend, nicht nur für Kinder.

Ich habe schon einige Bücher von ihm gelesen, kürzlich erst “American Gods”, was sicher eines der besten Bücher ist dass ich seit einiger Zeit gelesen haben.Was ihn zusätzlich so gut macht ist seine immer wiederkehrende Zusammenarbeit mit Terry Prattchet. Wunderbare Phantasie der Mann. Coraline ist kürzlich verfilmt worden, noch so eine ungewöhnliche Idee.

Priester. Das Zeitalter der Fünf 01“, von Trudi Cavanan

Nachdem ich die Trilogie “Die Rebellin”, “Die Novizin” und “Die Meisterin” im Urlaub und kurz danach verschlungen habe und meine Ältere ebenfalls, MUSSTEN wir nun die nächste Trilogie kaufen.

Diese ist nun nicht mehr so “kindlich”, sondern wesentlich mehr politisch und vielschichtiger. Vielleicht trifft es das Wort: “reifer”. Ich war vom Anfang etwas enttäuscht, da es schon wieder das Motiv: “Junge Frau ist überaus begabt und steigt in der Welt sehr schnell auf” trägt, doch das verliert sich schnell und wird sehr spannend. Mittlerweile bin ich mit dem zweiten Band (”Magier. Das Zeitalter der Fünf 02″) schon fast fertig, noch etwa zweihundert Seiten. Spannend.

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“Small Gods” by Terry Prattchet

posted by d. in Gelesen

“Small Gods” by Terry Prattchet (engl.)

Ein wunderbares Gleichnis über Religion und Glauben und wie stets bei TP mit viel Witz geschrieben. Brutha, eher tumper Novize im Lande Omnia ist tatsächlich der einzige Einwohner des eigentlich hochgläubigen Landes, der wirklich an den Gott OM glaubt. So wirklich und tief und ohne Zweifel. Und wie es ist leben Götter vom Glauben, also von der tatsächlichen Anzahl der Gläubigen. Für OM sieht es gerade nicht so gut aus, denn obschon die Inquisition den Glauben in die Menschen einpeitscht ist keine “echter” Glaube vorhanden. OM hat also keine wirklich Gottesmacht mehr und lebt als Schildkröte mit Bewusstsein. Nun findet er Brutha und eine abenteuerliche Odysse beginnt welche letztlich zu einem guten Ende führt.

Griechendland, das alte, wird dabei mit seinen Philosophen stark zitiert und hier gibt es jede Menge netter Witze.
Was soll ich sagen, ich mag das Buch :)

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“Macho-Man” von Moritz Netenjakob

posted by d. in Gelesen

“Macho-Man” von Moritz Netenjakob

Hm. Ja. Mit Freund Jürgen im Thalia in der Fußgängerzone gewesen und er meinte, diese Buch sei von einer Freundin wieder empfohlen worden. Klang auch recht interessant: Junger Mann, aufgewachsen in einem extrem “interlektuellen, tolleranten, aufgeklärten, emanzipierten” 68er Haushalt und dadurch zum einem echten Frauenrespektierer in allen Lebenslagen erzogen worden. Und die Wirren in seinem Leben, als er sich in eine Türkin verliebt und er sich nun in der so gegenteiligen macho-lastigen Welt der türkischen Männer behaupten muss.

Der ganze Witz des Buches basiert auf einer extrem überspitzen (oder etwa nicht) Darstellung jener Verwirrung eines Mannes, der vor lauter Tolleranz und Respekt überhaupt keine Männlichkeit (weil = respektlos gegen Frauen) leben kann.

Einerseits macht Netenjakob das sehr gut und ich, der ich ja nun auch ein wenig von diesem Aufwachsen abbekommen habe, kann alle Gedankengänge durchaus nachvollziehen. Andererseits wird genau jener Gag so oft bemüht, dass es dann schon wieder lästig wird.Ich habe einige Seiten einfach übersprungen nach einer gewissen Zeit.

Schön war dann aber das Ende und es hat mich ein wenig versöhnt. Dennoch, dieses Buch ist nicht ganz so witzig wie man es beim reinlesen vermuten möchte. Einfach zu viel des Gleichen.

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Im Urlaub, und kurz danach, gelesen

posted by d. in Gelesen

thud!” von Terry Pratchett (engl.)

Ein wunderbarer Roman von TP. Ein Zwerg wird ermordert und die politische Stabilität in der Hauptstadt ist gefährdet. Commander Vimes steht vor der schwierigen Aufgabe, in einem sich anbahnenden Kampf zwischen Trollen und Zwergen umsichtig zu navigieren um den Täter ausfindig zu machen.
Wie so oft gelingt es TP einen sozialkritischen Roman zu schreiben und diesen in der Scheibenwelt zu platzieren. Natürlich wieder sehr lustig aber eben auch vielschichtig. Unbedingt lesenswert.

Ich und Kaminski” von Daniel Kehlmann

Ein kurzes Bändlein, mit knapp 180 Seiten, schnell zu lesen. Ich hatte den Roman in der “Hausbibliothek” gefunden und da ich schon “Ruhm” und “Die Vermessung der Welt” von ihm gelesen habe freute ich mich auf das Buch. Ein böses Buch mit einer knappe Ehrrettung zum Ende. Gut geschrieben und wie einiges von Kehlmann, sehr lesenswert.

Wer bin ich, und wenn ja, wie viele” von David Precht

Tja, dieses Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mit Philosophie habe ich ja nicht viel am Hut. Dennoch lauern die Philosophen immer ums Eck einer Unterhaltung und daher ist das Buch besonders für mich geeignet. Gut, man muß das Attribut “populärwissenschaftlich” vergeben, aber das genau macht seine Stärke für mich aus.
In kurzen Kapiteln, die selten mehr als fünfzehn Seiten haben, umreißt Precht einige bekannte Philosophen und deren Thesen, kommt dann zur Neurobiologie, - physiologie und den ganzen Themenkreis Gehirnforschung, und läßt auch die Tierethik nicht außen vor. Es ist sehr gut zu lesen und ist auch nicht für jene geschrieben, die sich mit Philosophie in Tiefe schon auseinandergesetzt haben. Sondern für mich, der hier keine großen Ahnung hat. Für mich sehr lesenswert und empfehlenswert.

Die Rebellin“, “Die Novizin“, “Die Meisterin” von Trudi Canavan

Ich habe “Die Rebellin” auf Verdacht gekauft. Ich habe die drei Bücher schon immer wieder Mal gesehen und gewundert, dass sie stets in der “guten” Lage der Buchhandlung präsentiert werden. Nicht wirklich überzeugt habe ich den ersten Teil mit auf die Reise genommen: und mich dann schwarz geärgert, dass ich nicht auch die anderen Beiden gekauft hatte.
Sehr spannend (wer Fantasy mag), gut erzählt und überhaupt. Kaum zuhause habe ich mir am nächsten Tag die anderen Bände besorgt (”Die Novizin”, “Die Meisterin”) und tatsächlich innerhalb von vier Tagen verschlungen (1.300 Seiten).

American Gods” von Neil Gaiman (engl.)

Neil Gaiman hat immer gute Bücher geschrieben. Seine Mischung aus Fantasy, SF, Horror, Fiction und American Roman sind schon einzigartig. Hier ist wieder so ein Buch gelungen. Und nicht umsonst hat es eine ganze Menge Preise, zumal aus unterschiedlichsten Genres, erhalten. Einfach empfehlenswert.

Credo” von Douglas Preston

Der “klassische” Urlaubsschmöker mit eingebauter Spannungsgarantie. Das Autorenduo Preston & Child hat ja eine ganze Menge dieser Reißer auf den Markt geworfen. Hier war die Idee durchaus aussergewöhnlich und so spannend herauszufinden, wie das Ganze Enden wird. Weil Urlaubsschmöker lesen und verschenken. Nett.

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“Der Zauberbaum”, von Peter Sloterdijk

posted by d. in Gelesen

“Der Zauberbaum”, von Peter Sloterdijk

Von einer Freundin geschenkt bekommen und unerwartet schnell gelesen. Ein wenig hat es schon gedauert sich an die Sprache zu gewöhnen, der geübte Philosoph Sloterdijk schätzt die Ausdrucksform.

Das Buch gibt einen faszinierenden Einblick in die Entstehung der Psychologie. Insbesonders sind mir sehr viele Dinge überaus bekannt vorgekommen da ich sie in meiner Ausbildung zum systemischen Familientherapeuten erleben durfte. Sloterdijk muss einfach einen tiefen Einblick in das Thema haben, anders kann ich mir das nicht erklären.

Ein Roman der anhand seiner Hauptfigur, dem jungen Doktor van Leyden aus Wien, zur Zeit der beginnenden französischen Revolution Ende das 18. Jahrhunderts die Strömungen einer verwirrten Gesellschaft zwischen Glauben und Irrglauben aufgreift. Bemerkenswert aktuell auch wenn in diese Zeit versetzt. Wunderschön dieselben Ideen zu finden, die unsere Gesellschaft heute ebenso bewegt und damit verdeutlicht, wie weit es doch mit der Entwicklung der Menschheit (noch immer nicht) gekommen ist.

Sehr lesenswert, man sollte einen Hang zur Sprache mitbringen.

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“Artemis Fowl: Das Zeitparadox”, von Eoin Colfer

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“Artemis Fowl: Das Zeitparadox”, von Eoin Colfer

Klar, ein Kinderbuch. Ich finde es aber noch immer sehr gut gelungen und spannend zu lesen. Und nachdem ich alle vorhergehenden Bände schon gelesen habe, darf dieser nun auch nicht fehlen.

Gut, ein wenig hat mein Interesse nachgelassen an der Reihe, daher habe ich angefangen, und dann erst mal “Was vom Tage übrig blieb” gelesen. Dennoch, lesenswert wie alle die ich von Colfer gelesen habe. Aber ein Kinderbuch und daher nicht für jeden Erwachsenengeschmack richtig.

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“Was vom Tage übrig blieb”, von Kazuo Ishiguro

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“Was vom Tage übrig blieb”, von Kazuo Ishiguro

Kürzlich lief der Film mal wieder auf ARTE und ich fand ihn wieder faszinierend. Und das brachte mich dazu auch einmal das Buch zu lesen. Insbesondere gab es einige Diskussionen zwischen meiner Frau und mir ob es sich nun wirklich um eine Liebesgeschichte handele oder nicht. Einerseits ja. Andererseits stellt sich mir die Frage ob Liebe tatsächlich so genannt werden kann, wenn der eine Partner (Butler Stevens) gar nicht in der Lage ist diese zu fühlen oder gar zu erkennen. Klarer ist das für sein Gegenstück, Mrs Kenton.
Der Film lehnt sich sehr stark an das Buch an, es gibt nur wenige Anpassungen. Und ich finde, dass im Buch wesentlich weniger die Geschichte zwischen Mrs Kenton und Butler Stevens im Vordergrund steht, vielmehr die Gedankengänge des Mr Stevens bezüglich der Frage, was einen excellenten Butler ausmacht. Der Film fokusiert mehr auf die Beziehung der Hauptdarsteller und somit eher auf die Liebe.
Dennoch, beides gut gemacht, sowohl das Buch, als auch der Film. Sehr empfehlenswert.

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