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“Was vom Tage übrig blieb”, von Kazuo Ishiguro

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“Was vom Tage übrig blieb”, von Kazuo Ishiguro

Kürzlich lief der Film mal wieder auf ARTE und ich fand ihn wieder faszinierend. Und das brachte mich dazu auch einmal das Buch zu lesen. Insbesondere gab es einige Diskussionen zwischen meiner Frau und mir ob es sich nun wirklich um eine Liebesgeschichte handele oder nicht. Einerseits ja. Andererseits stellt sich mir die Frage ob Liebe tatsächlich so genannt werden kann, wenn der eine Partner (Butler Stevens) gar nicht in der Lage ist diese zu fühlen oder gar zu erkennen. Klarer ist das für sein Gegenstück, Mrs Kenton.
Der Film lehnt sich sehr stark an das Buch an, es gibt nur wenige Anpassungen. Und ich finde, dass im Buch wesentlich weniger die Geschichte zwischen Mrs Kenton und Butler Stevens im Vordergrund steht, vielmehr die Gedankengänge des Mr Stevens bezüglich der Frage, was einen excellenten Butler ausmacht. Der Film fokusiert mehr auf die Beziehung der Hauptdarsteller und somit eher auf die Liebe.
Dennoch, beides gut gemacht, sowohl das Buch, als auch der Film. Sehr empfehlenswert.

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“Making money”, by Terry Pratchett

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“Making money”, by Terry Pratchett

Also wirklich, schon wieder ein TP…Und zudem zum zweiten Mal gelesen!

Und genau darum! Dieses zweite Mal hat mir den tiefen Witz und das Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge TP´s wesentlich besser gezeigt, als das erste Mal.

Ich habe eben die letzten Seiten gelesen und in mir war der Gedanke, dass dieses von gleicher Güte ist wie mein Lieblingswerk von ihm: “Die volle Wahrheit” (Erfindung der Druckerpresse). Also: mit Genuss gelesen und ich denke nun, es wird der Zeitpunkt kommen wo ich es wieder lesen muss nur um noch mehr Details zu finden.

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“Pyramiden” und “MacBest”, von Terry Pratchett

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“Pyramiden” und “MacBest”, von Terry Pratchett, im Sammelband “Schlamassel auf der Scheibenwelt“.

(Es handelt sich um einen Nachdruck des entsprechenden Heyne-Buchs Nr. 141, das seit Jahren auf dem Markt ist.)

Pyramiden

Hm… naja, kein Glanzwerk von TP. Ich habe es zum zweiten Mal gelesen (das erste Mal ist schon ein paar Jahre her) und es war mir als umständlich und etwas ziellos in Erinnerung geblieben. Auch diese zweite Mal hinterlies einen nur geringfügig besseren Eindruck. Ich würde es mit dem Label “handwerklich gut gemacht” versehen. Einiges an guten Ideen angerührt, aber dann nicht fertig gekocht.

MacBest

Schon um einiges Besser als Pyramiden. Klar, MacBeth steht hier Pate, da boten sich die beliebten Hexen Nanny Ogg, Oma Wetterwax und Margrat Knoblauch geradezu an. Ähnliche Geschichte: Rivale ersticht König, wird selber König, Hexen mischen mit und bringen dann den richtigen (naja, am Schluss einen Anderen :)) König wieder auf den Tron.

Schön erzählt, mit den ohnehin schon ausgeprägten Charaktären Oma Wetterwax und Nanny Ogg ist schon die halbe Miete drin. Dann das atmosphärisch schöne Land Lancre mit einem Schuß Angh Morpork… Jou, empfehlenswert.

“Ritus” von Markus Heitz

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“Ritus” von Markus Heitz

Na, mal sollte nicht den zweiten vor dem ersten Teil lesen. Leider geschehen, weil ich gar nicht wußte dass es einen ersten Teil gab. Nun weiß ich es und habe es mit annähernd gleicher Geschwindigkeit durchgelesen wie”Sanctum”. Ich rate aber dringend dazu, die Reihenfolge einzuhalten, denn die Geschichte geht fließend im zweiten Teil weiter.

Sehr spannend, wieder, fällt unter die Kategorie “echte Urlaubsliteratur”.

“Sanctum”, von Markus Heitz

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“Sanctum”, von Markus Heitz

Eine echte Urlaubslektüre! Unterwegs, während ich auf den Zug wartete, in der Buchhandlung unter den Mängelexemplaren gefunden. Was soll ich sagen? Neun Stunden und ich war durch. Zwei Handlungsstränge ziehen sich durch das ganze Buch, eine beginnend 1760, eine 2004, die eng miteinander verbunden sind. Es geht um Kirche, das Böse, das Gute und sogenannte Wechselwesen, also etwa Werwölfe.

Sehr stimmig geschrieben und spannend. Hm… vielleicht doch keine Urlaubslektüre. Wenn ich so schnell durch bin muss ich so viele Bücher mitnehmen.

“Elf ist freundlich…”, von Daniel Tammet

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“Elf ist freundlich und Fünf ist laut”, von Daniel Tammet

Daniel Tammet gehört zu der äußerst seltenen Gattung Mensch die Autistisch sind und dennoch überaus gut gelernt haben mit der Aussenwelt zu kommunizieren. Zudem ist er ein Savant, verfügt also über eine sogenannte “Inselbegabung”. In seinem Falle bezogen auf Mathematik und Sprachen.

Das er überhaupt ein Buch, autobiografisch, verfassen kann, zeigt das hohe Maß an Kommunikationsfähigkeit über die er verfügt. Damit wird Tammet auch, und insbesondere, für die Wissenschaft interessant, die sich mit dem Themenkreis Autismus auseinandersetzen.

Es ist spannend zu lesen, wie er sein Leben “gelernt” hat und wie er heute mit seiner Umwelt umzugehen weiß.

“The last continent”, Terry Pratchett

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“The last continent”, Terry Pratchett

Mein zweiter Anlauf zu diesem hier. Das erste Mal ist schon einige Zeit her und er hat mir nicht so gut gefallen. Nun schon. Vielleicht ist mein Englisch besser geworden und ich kann mit dem Slang mehr anfangen.

Es geht um Australien, in den Hauptrollen Rincewind und weitere Zauberer der UU (Unseen University). Und eine ganze Menge australischer Charaktere sowie dem Problem, dass es nicht regnet. Auch das Grundwasser hat sich entfernt. Und nun fällt es, wie gewohnt, in die Hände Rincewinds, stolpernd diese Aufgabe zu lösen. Schön.

“Die Tore der Welt”, von Ken Follett

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“Die Tore der Welt”, von Ken Follett, 1.300 Seiten

Ich habe aufgegeben. Nach 750 Seiten. Nein, das möchte ich nicht mehr lesen. Nach dem ich damals “Die Säulen der Erde” verschlungen hatte war ich natürlich schon gespannt auf den Nachfolger. Aber ich bin der Meinung das ich genug gelitten habe, nach 750 Seiten.

Ich weiß nicht was Ken Follett da geritten hat, doch das Prinzip des Buches ist: Lasse keine Hoffnung, laß die Bösen stets gewinnen, laß es Grausam sein, lasse die möglicherweise guten Zeiten des Lebens der Hauptprotagonisten nur kurz sein.

Daran, dass ich es so lange ausgehalten habe ist zu ersehen, dass das Prinzip funktioniert. Ich habe weitergelesen, getrieben von der Hoffnung das den geprügelten Hauptdarstellern nun doch endlich auch mal etwas Gutes geschehen mag! Aber nach so vielen Seiten ist noch immer kein Land in Sicht und mich hat die Freude am Buch verlassen. Nachdem ich verkündet habe das ich es nicht zuende lesen würde fragt ich meine Frau (die es durch hat) ob es denn noch “gut” enden würde. Sie fragte wo ich denn sei. Meine Antwort: “Jetzt ist die Pest dort angekommen”. Ihr Antwort: “Die Erste?”. Da war mir klar, dass meine Entscheidung richtig war.

Die Guten bekommen dauern auf die Nase und die Bösen kommen mit allem durch. Ja, das Mittelalter war sicher keine besonders nette Zeit. Ja, Krankheiten wurden mit Aberglauben gekämpft. Und ja, die niederen Menschen waren wie Leibeigene. Nein, dass Unheil muss ich mir nicht 1.300 Seiten antun.

Keine Frage, sehr gut geschrieben, spannend, natürlich. An dieser Seite keine Klagen. Dennoch: nichts für mich.

“The Light Fantastic” von Terry Pratchett

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“The Light Fantastic” von Terry Pratchett

Ach, das ist ja ein ganz Alter von ihm, aus der “Rincewind”-Reihe. Irgendwie habe ich stets geglaubt, ich hätte alle alten Disc-Worlds schon gelesen. Aber entweder ist es mit diesem schon sehr lange her, oder ich habe ihn tatsächlich noch nicht gelesen. Oder damals nicht auf Englisch.

Wie auch immer: viel Spass gehabt, viel gelacht. Der erste Tourist der Scheibenwelt, Twoflower, und der Zaubberer (ja, mit zwei “b”, im englischen: Wizzard) Rincewind, ausgewiesenermaßen der schlechteste Zauberer der Scheibenwelt, retten dieselbe gemeinsam. Mit Hilfe vom magischen Koffer (”Luggage“, viele Lacher, die Kiste) und, hier wohl zum ersten Mal aufgetreten, Cohen the barbar, eine 87-jährige Kriegerlegende der Scheibenwelt mit ein wenig Problemen rheumatischer Natur. Zudem ohne Zähne was seine Gegener zu leichtfertigen Unterschätzungen einlädt.

Rincewind ist schon ein besonderer Charakter der Scheibenwelt, stets auf der Flucht und immer nur knapp am Tode vorbei (oder manchmal im Gespräch mit IHM).

Es ist der zweite Teil einer Reihe, der erste Band nennt sich auf Englisch “The colour of magic”, und ich denke, den muss ich mir dann doch auch noch einmal holen.

“Weiberregiment”, von Terry Pratchett

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“Weiberregiment”, von Terry Pratchett

Na, nicht ganz so stark wie viele, die ich von ihm gelesen habe. Es geht darum, das ein verarmtes Land (stellt bunte Holzschuhe her und Kartoffelbier) in einem stetigen Krieg mit einem Nachbarland liegt. Es ist schon völlig verarmt, von einer irrsinnigen Religion sowie einer nahezu heilig gesprochenen (toten) Herzogin geführt.

Die Männer sind schon alle weg, und nun machen sich Frauen auf den Weg um heimlich, als Männer verkleidet in den Wehrdienst einzutreten. Eine bunte Mischung trifft sich da. Und zum guten Ende spielt diese Frauentruppe die wesentliche Rolle bei Schließen eines Waffenstillstands.

Wie schon gesagt, nicht gar so gut wie andere von ihm. Nett zu lesen.

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“Die Vermessung der Welt”, Daniel Kehlmann

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Die Vermessung der Welt

Nach “Ruhm” das zweite Buch das ich von ihm lese. Sehr schön geschrieben, die Geschichten, man kann es wohl Biographien nennen, von Alexander Humboldt, dem Weltenerforscher,  und Gauß, dem Mathematiker. Ein wunderbar verflochtenes Bild einer Zeit des Aufbruchs, als die Welt noch voller Ungeheuer und Rätsel war. Nun denke ich nicht, dass die Welt heute nicht auch noch voll davon wäre, doch so vieles scheint heute einfach machbar, wenn man nur wolle. Damals war der Glaube an Ungeheuer und Wunder noch Bestandteil des Lebens, eine Reise voller Gefahren und lang. Heute heißt Gefahr bei einer Reise üblicherweise, dass der Flieger ausfallen könnte.

Ich habe es gerne gelesen. Wenngleich das Fehlen von direkter Rede, also den Hochkommatas bei derselben, das Lesen manchmal etwas holperig macht. Wer “spricht” gerade? Insbesondere auf den letzten Seiten, welche das endgültige Verweben der Sichtweisen der beiden Forscher zeigt, habe ich doch immer wieder mal zurücklesen müssen.

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“Alle sieben Wellen” von Daniel Glattauer

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Na, nachdem ich schon so begeistert von “Gut gegen Nordwind” war, sollte der zweite Teil nicht fehlen.

Wieder ein Mailaustausch zwischen den Beiden aus dem ersten Teil, wieder schnell und spannend und überhaupt. Und nun weiß man dann auch endlich, wie es endet.

Sehr schön. Achtung, man kann es nicht aus der Hand legen! Ich habe es am Nachmittag in die Hand genommen und am Abend, nach 2,5 Stunden, durch gehabt. Man darf sich durch die Anzahl der Seiten nicht täuschen lassen :-)

Wer den ersten Band mochte, der muss diesen auch lesen.

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“Ruhm”, von Daniel Kehlmann

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“Ruhm”, von Daniel Kehlmann

Auch schön zu lesen. Neun Geschichten die geschickt ineinander verwoben wurden, ein Spiel mit Worten und dem Austausch zwischen dem Autoren und seinen Gestalten. Am Ende muss man dann schon ganz gut aufpassen um die Fäden wieder zusammenzufügen.

Gut geschrieben, ein schlankes Büchlein, ich habe vier Stunden dafür benötigt. Leider.

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“A hat full of sky”, Terry Pratchett

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Ein wunderbares Buch, das zweite aus der Tiffany Aching-Reihe, das ich nun einfach noch einmal lesen musste, nachdem ich zuvor den dritten Teil vor mir hatte.

TP ist hier mehr als in vielen seiner Bücher ein Menschenfreund, schreibt über die kleinen Unzulänglichkeiten des Seins, wie schwer es sein kann, und wie man sich in Toleranz und Respekt den Menschen nähern kann.

Die eigentliche “Story” ist wieder der Junghexe Tiffany Aching gewidmet und natürlich ist Oma Wetterwax mit dabei (ebenfalls ein ganz besonderer Charakter). Tiffany muss wieder eine schwierige Aufgabe bewerkstelligen, und das schafft sie nur über Liebe und Toleranz. Das ist so oft die Kernaussage in seinen Büchern… Er hüllt seine Gestalten in die phantastische Scheibenwelt, deckt sie mit Humor und großem Witz ab und erzählt vom Leben.

Ich habe im Wiki-Link zu Terry Pratchett voller Entsetzen folgendes gelesen:

“Im Dezember 2007 gab Pratchett bekannt, dass bei ihm eine sehr seltene, früh beginnende Form der Alzheimer-Krankheit diagnostiziert wurde.[1] Über die Krankheit sprach Pratchett am 13. März 2008 in einem Interview in der BBC-Radio-Sendung Today Programme. Nach eigener Aussage hat er seinen Führerschein abgegeben und Schwierigkeiten beim Maschinenschreiben. Pratchett spendete eine Million Dollar an den Alzheimer Research Trust und kritisierte, dass für die Erforschung von Demenzerkrankungen zu wenige Mittel bereitgestellt werden. „Ich würde den Hintern eines toten Maulwurfs essen, wenn mir damit geholfen wäre“, sagte er.[2]

Was ich auch gelesen habe ist, dass er wohl an einem vierten Band der Tiffany-Aching-Reihe schreibt, der Titel ist wohl: ” I Shall Wear Midnight

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“Wintersmith”, Terry Pratchett

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Was soll ich sagen: An meiner Liebe zu TP (sichergestellte Lacher!) ist nicht zu rütteln. Wintersmith ist der dritte Teil aus der “Tiffany Aching” - Serie, der Junghexe mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Was mich immer so fasziniert an TP ist, wie er so viel Menschlichkeit in seine Geschichten packen kann. Fast schon therapeutisch!

Noch etwas: ich lese TP am liebsten auf Englisch, da kommt der Humor einfach wesentlich trockener.

“Herr des Wüstenplaneten”, Frank Herbert

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Na ja, nun konnte ich doch nicht widerstehen und habe auch den zweiten Teil der “Wüstenplanet”-Saga noch mal gelesen. Ist auch nicht so dick wie der erste Teil.

Ich denke, nach dem ersten Band, den ich jedem Fantasie-Leser jederzeit empfehlen kann, scheiden sich die Geister in jene, die nicht mehr so viel Spass daran haben und solche, die sich dann als Fans entpuppen.

Mir hats wieder gefallen. Aber nun kommt mal wieder was anderes dran.

“Der Wüstenplanet”, Frank Herbert

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Was soll ich sagen: ich habe das Buch nun, glaube ich, zum sechsten Mal gelesen. Es paßt auf bestimmte Stimmungen einfach sehr gut bei mir. Dabei geht es mir eigentlich nur bei diesem, dem ersten Band der Reihe, so. Es gibt ja fünf weitere aus der Arrakis-Reihe. Ich habe mir gestern noch den zweiten Band zur Hand genommen, aber es geht nicht so gut von der Hand… vielleicht gebe ich dem Buch heute noch einmal eine Chance. Aber dann wieder etwas Neues.

Ich lese ja meist drei Bücher parallel und “schalte” je nach Stimmung um.

“The stupidest angel”, Christopher Moore

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Das zweite Moore-Buch das ich lese, diesmal in Englisch. Hm… nicht gar so witzig wie “Biff…” und ich habe auch nicht so viel gelacht. Ich versuche mir darüber in Klaren zu werden warum. Denn der Tonfall und die Ideen sind wieder sehr gut und grundsätzlich von ihrer Skurilität wirklich Klasse.Vielleicht war es einfach “zu viel” des Guten? Auf den knapp 230 Seiten wurde eine sehr intensive Geschichte gepackt mit so viel Handlung und Charaktären, dass ich manchmal ein wenig den Faden verloren habe.

Dennoch, ich werde an Moore dran bleiben…

“Die Bibel nach Biff”, Christopher Moore

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Ein Weihnachtsgeschenk. Der Anlass war eine Kritik welche Moore als Autor “zwischen Douglas Adams und Terry Pratchett” bezeichnete. Was soll ich sagen: Volltreffer. Viel und laut gelacht beim lesen!

Die Story: Warum steht in der Bibel eigentlich nichts über die ersten dreißig Lebensjahre von Jesus? Geburt, ja klar, ein wenig. Die letzten drei Jahre, einiges. Dazwischen nichts.

Gott hat Jesus einen unkonvetionellen Spielgefährten zur Seite gestellt: Biff. Und zwei Tausend Jahre später wird dieser ins Leben zurück geholte, um die Geschichte aufzuschreiben. Bewacht von einem realtitätfernen Engel in einem Hotelzimmer schreibt Biff nun die Erzählung auf. Jesus war eben doch ein Teenager und Suchender. Sehr, sehr witzig. Und ohne ein mal Jesus in den Dreck zu ziehen.

Wirklich sehr gut gemacht.

“Reaper Man”, Terry Pratchett

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Allein der Text auf der Rückseite ist Programm: “Death missing. Presumed, er… gone”.

Hehe.. Es gibt eine Reihe von guten Charaktären in den Scheibenwelt-Romanen. Der TOT ist mit Sicherheit sehr oft dabei. Und der TOT auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist schon was Besonderes.

Klar, für Fans geht mal wieder kein Weg drum herum.

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