Wasserschlacht

Kann auch daneben gehen: das gibt eine Narbe.

Kann auch daneben gehen: das gibt eine Narbe.
Zwei Koten haben wir aufgebaut, eine für die Jungs, und eine für die Mädels. Großlager! Viel besser als einzelne Zelte, das gibt immer so viel Drama! (Wer schläft in welchen Zelt, mit welchen Anderen…).

Mal wieder Zelten. Klassenfahrt der Jüngeren ins schöne Dahner Felsenland. Und ich fünf Tage dabei.
Meine Frau hat Wunder gewirkt und heute waren dann jede Menge Handwerker auf unserem Bau: das Dach auf dem Anbau wurde “Nachbar-freundlich” verändert; die Estrichfirma hat schon den Boden geschliffen, und als ich um die Mittagszeit dort war auch ein erstes mal gestrichen. Außen wurde ebenfalls emsig gewirkt: die Fassade, also die Dämmung, wurde “angeklebt” und wenn die morgen in diesem Tempo weiter machen, könnte diese Arbeit vielleicht sogar fertig werden. Geht doch. Optisch wird das auf jeden Fall jetzt mal einen richtigen Schwung geben, das Ganze.
Das hebt auch die Moral, echt jetzt.
Also: Gestern beim Test wurde festgestellt, dass der Estrich im oberen Teil unserer neuen Bleibe trocken genug ist und wir als nächstes mit dem Schleifen und Versiegeln anfangen können. Das passiert Donnerstag und Freitag. Dann können wir erst mal wieder eine Woche nicht drauf, es kann also nichts gemacht werden innen. Schadet im Augenblick auch nicht, die Trockenapparate brummen leise vor sich hin im unteren Bereich, und das müssen sie wohl auch noch drei Wochen. Allerdings kann, wenn die Versiegelung ausgetrocknet ist, der ganze obere Bereich final Verputzt werden. Dann kommt Elektro.
Gestern sind auch die ersten Türen eingebaut worden! Wow.. das sieht jetzt ja richtig nach Wohnung aus!
Auch eine letzte Wand wurde gestern gestellt: Schritt für Schritt. Ach ja, die Aussenwand vom Anbau wird nun endlich gedämmt und verputzt.

(6 Uhr Morgens…pfff) Aber die Fahrt war problemlos, in die aufgehende Sonne hinein.
… von Ikea.
Die legen die Wege so, dass man optimal lange braucht um durch das Kaufhaus zu kommen. Dabei wollte ich nur den neuen Küchenkatalog. Mein Weg nach draußen dauert aber länger einfach weil ich in Schlangenlinien jede verdammt Ausstellung durchwandern musste.
Nach dem warmen Freitag, und der ebenso warme Nacht ist es nur verständlich, dass das Wetter uns heute Morgen, ganz im Gegensatz zu jeglicher Wettervorhersage, beim Aufwachen mit zärtlichen Tröpfeln weckt. Wie schön.
Dieses verfic*** Tief Doris soll sich jetzt aber zügig verpis***, sonst renn ich bald “Schei***”-brüllend durch das Viertel!
Ein paar Fakten? Gestern waren Männer vom total überlasteten Estrichleger bei uns (Nach dem Sturm ist unser Bau nicht der einzige unter Wasser) und haben die Feuchtigkeit unter dem Estrich gemessen: Nicht so schlimm wie befürchtet, puhhhh, wir müssen ihn nicht aufbohren um zu trocknen. Dennoch: Gegen Abend kamen die Kollegen dann noch mal und haben drei Luftentfeuchter aufgestellt. Die “saugen” quasi die Feuchtkeit aus der Luft und somit auch aus Boden und Wänden. Die bleiben jetzt mal acht Tage. Ohhhkkkaaayyy… Möglicherweise keine Verschiebung im Terminplan.
Der Dachdecker ist, wie wir nun verstehen, überhaupt nicht empfehlenswert und in unserer Lage nicht hilfreich. Am Montag kommt ein Gutachter damit der Schaden übernommen wird.
Pffff… heute Morgen aufgewacht: Erster Blick gilt dem Wetter. Bedeckt. Frühstück. Draußen: immer noch trocken. Sollte es etwa mehr als 24 Stunden am Stück ohne Regen geben? Frühstück fertig: erste Tropfen. Auf der Autobahn, auf dem Weg zur Baustelle: Dichter, strömender, Regen. Sicht < 20 Meter. Es schüttet.
Meine Stimmung hat gleitend den Null-Punkt durchfahren und steht im satten Minus.
Die Baustelle ist trocken geblieben, puhh.. Gelüftet, nach den “bösen” Ecken geschaut. Alles OK. Wenn jetzt nicht ein paar trockene Tage unter der Woche kommen, ist der Umzugstermin wackelig ![]()
Der Sturm, der gestern Abend bei uns durchgezogen ist, war mächtig. Wir standen ungläubig staunend an der Balkontür um diesen wilden Treiben zuzusehen.
Nur um dann, meine Frau und ich, in diesen Wetter auf die Baustelle zu fahren: der Anbau ist nach wie vor nur durch Planen gesichert. Es war wie befürchtet, die Plane war vom Sturm teilweise weggezogen worden und es tröpfelte fleißig durch die neue abgehängte Decke auf den neuen Estrich (den wir als Sichtestrich offen lassen wollen und daher wegen jedem Flecken gleich die Krise bekommen!).
In einer dramatischen Aktion sind dann meine Frau und ich in einer Regenpause auf das Gerüst (da war es schon elf Uhr) und haben die Beulen von Unmengen Wassers aus der Plane geschöpft, so gut es eben ging. Nur um völlig durchnäßt wieder ins Haus zu flüchten, da der Regen von Neuem anfing. Eimer und Lappen, bis wir dann eingestehen mussten, dass unser Kampf nicht gewonnen werden konnte.
Und so sind wir nach Mitternacht unglücklich wieder nach Hause gefahren. Heute. Heute soll das Dach endlich auf den Anbau kommen und die Vorhersage meint, es würde schön werden. Nach dem Aufstehen ist der Himmel noch immer grau in grau, und es regnet leicht.
Scheiß Regen!
Also so etwas mag ich schon sehr, diese Art von Werbung. Das bleibt hängen! Hier geht es zu deren Seite.
Herrliches Sommerwetter: der Weg ist das Ziel!
(Unterwegs mit dem Rad)
Japaner-Klicken In Heidelberg…
Schnorrer. Auf der Rückfahrt von Neckargmünd, wieder in Heidelberg auf den
Neckarwiesen
Fazit: 70 KM, bequem gefahren, 3,5 Stunden unterwegs. Bestimmt Muskelkater morgen ![]()
Ohhhhkaaaayy.. das hat nun wirklich einen ordentlichen Schlag getan: in unserem Büro hat gegen viertel nach Fünf Uhr der Blitz eingeschlagen. Alles ist ausgegangen und dann war die Unruhe erst einmal groß. Feuerwehr gerufen und die war auch nach kurzer Zeit da, später auch die Polizei. Wir hatten Glück: die Kollegen die in dem “getroffenen” Büro sitzen, waren heute früher gegangen. Sonst hätten sie einiges auf den Kopf bekommen. Zumal ich nicht weiß, ob es so nett ist direkt neben einem einschlagenden Blitz zu sitzen.
Was für Schäden an Computern und anderem Elektrogerät entstanden ist, kann noch nicht gesagt werden. Mein Laptop hat es aber überstanden, auch mein Bildschirm. So, jetzt hoffen wir mal, dass die Feuerwehr wirklich alle möglichen Schwelstellen gefunden hat. Denn sonst müssen sie in der Nacht noch mal kommen ![]()
Schon um Sieben klingelt das Telefon: Organisatorisches für das Haus. Wer kommt wann? Wird das (oder jenes) noch geliefert? Können die Männer das (oder jenes) jetzt schon machen?
Meine Frau leistet Großes, behält den Überblick, ist praktisch dauernd (wenn vielleicht auch nicht körperlich, so doch gedanklich) auf der Baustelle. Bauleitung. Es ist ein Glück für uns alle, dass sie sowohl als Bauherrin, als auch als Archektin handeln kann. Nicht anders ist zu erklären, warum es trotz der gelegentlichen “Stolperer” konstant und zielsicher voran geht.
Und das geht nun schon seit drei Monaten so. Aber, wie ich höre, sei es nicht unüblich dass Paare nach der Bauzeit in ständigen Streit sind, manche gar in der Paartherapie. Davon bei uns keine Spur (na ja, Spannung kommt schon auf, aber es geht noch). Möglicherweise hilft hier, dass ich mich nicht einmische in den Bau.
Also sägen in diesem Moment die Handwerker an der Haustür herum (bestimmt wieder höllisch laut und staubig), denn die neue Haustür (ganz aus Glas, vollständig transparent) kommt jeden Augenblick dort an. Und also stehen die Dachdecker schon oben und werden heute alles zudecken. Prima.
So sieht es im Moment aus. Doch Morgen schon hat das Haus ein neues Dach: es wird wieder gedeckt. Und dann geht es hoffentlich mit der “Haut” los. Danach ist auch dieser optische Teil durch.
Der Estrich liegt und sieht schon mal prima aus. Das ist schon sehr wichtig denn wir lassen ihn sichtbar in der ganzen Wohnung (ausser im Bad). Die Auswahl der Farbe ist wohl nicht so einfach, zumal man nie ganz sicher sein kann, dass die gewählte Färbung auch tatsächlich wird. Ist der Estrich durchgetrocknet, dann wird er noch einmal geschliffen und lackiert. Das wars.
Innen gibt es schon noch einiges zu tun, doch wir nähern uns einem Stadium, in dem wir sicher sagen können: der Umzugstermin steht. Und: die Umbauzeit hat dann sensationell kurz gedauert. Strike.
Ich hoffe sehr, dass heute endlich mal die Sonne zu sehen ist. Ich habe den Eindruck, dass dieses Jahr noch kein einziger Tag mit Sonne war! Stimmt nicht, fühlt sich aber so an. Und noch blöder ist, dass bei dem Wetter die Dachdecker bei uns nicht voran kommen (Die Dachpfannen liegen schon auf dem Hof, und auf einer Seite sind schon die Kanneln befestigt. Isolierung ist zum Glück schon drauf, also reinregnen wird es nicht). Dann verschiebt sich auch die Fassade.
Aber immerhin: der Estrich ist drin. Seit gestern dürfen wir nicht mehr in die Wohnung rein. Ich habe es gestern Mittag halb fertig gesehen, nun freue ich mich darauf mit meiner Frau am Wochenende mal von außen reinzuspikeln ![]()
Erste Chance “vielleicht” auf den Estrich zu dürfen ist am kommenden Mittwoch (Voooorrrrsissichtig und laaaaaaaiiiischt: Wird mir schwerfallen mit den “Rauchen-aufgehört-Extra-Kilos).
just a normal day