Projektwoche
“Der Kaiser und die Nachtigal” an der Schule. Das war schon sehr beeindruckend!
“Der Kaiser und die Nachtigal” an der Schule. Das war schon sehr beeindruckend!
Update: Immerhin, der Anbau hat jetzt ein Dach (Jubel) und es besteht die feine Hoffnung, dass es trocken wird in unserer zukünftigen Bleibe. Leider musste nun doch in den neuen Estrich gebohrt werden und derzeit brummt ein weiteres Gerät dort, dass die Luft so quasi über die Fugen am Rand unter dem Estrich (wo das böse Wasser lauert) durchzieht und so die Feuchtigkeit abtransportieren soll. Drei bis vier Wochen
Sehr entscheidend für uns aber ist die Messung am Montag. Da wird geprüft, ob der Estrich im Rest des Hauses trocken genug ist, um diesen als nächstes zu schleifen und versiegeln. Umzugstermin eine Woche nach hinten verschoben: 23.07.
Übrigens, nur damit die Stimmung schlecht bleibt: Im Moment hat es 13° bei strömendem Regen. Sommer.
Hierzu zitiere ich gerne den Deutschen Wetterdienst (bezogen auf den Mai, aber ich verspüre keine Trendwende im Juni):
“Die mittlere Niederschlagshöhe ergab sich zu 101,7 mm. Das sind 30,7 mm oder 43,1 % mehr als im Mittel der Referenzperiode. Damit wurde der Monat der 5.nasseste Mai in Deutschland seit 1901 und der 7.nasseste seit 1881.”
Der Mai war, was das Wetter anbelangt, außerordentlich lausig. So schlecht wie seit 1991 nicht mehr, und das ist jetzt statistisch belegt (zuvor von mir schon so gefühlt!):
Ohhhhkaaaayy.. das hat nun wirklich einen ordentlichen Schlag getan: in unserem Büro hat gegen viertel nach Fünf Uhr der Blitz eingeschlagen. Alles ist ausgegangen und dann war die Unruhe erst einmal groß. Feuerwehr gerufen und die war auch nach kurzer Zeit da, später auch die Polizei. Wir hatten Glück: die Kollegen die in dem “getroffenen” Büro sitzen, waren heute früher gegangen. Sonst hätten sie einiges auf den Kopf bekommen. Zumal ich nicht weiß, ob es so nett ist direkt neben einem einschlagenden Blitz zu sitzen.
Was für Schäden an Computern und anderem Elektrogerät entstanden ist, kann noch nicht gesagt werden. Mein Laptop hat es aber überstanden, auch mein Bildschirm. So, jetzt hoffen wir mal, dass die Feuerwehr wirklich alle möglichen Schwelstellen gefunden hat. Denn sonst müssen sie in der Nacht noch mal kommen ![]()
Ich hoffe sehr, dass heute endlich mal die Sonne zu sehen ist. Ich habe den Eindruck, dass dieses Jahr noch kein einziger Tag mit Sonne war! Stimmt nicht, fühlt sich aber so an. Und noch blöder ist, dass bei dem Wetter die Dachdecker bei uns nicht voran kommen (Die Dachpfannen liegen schon auf dem Hof, und auf einer Seite sind schon die Kanneln befestigt. Isolierung ist zum Glück schon drauf, also reinregnen wird es nicht). Dann verschiebt sich auch die Fassade.
Aber immerhin: der Estrich ist drin. Seit gestern dürfen wir nicht mehr in die Wohnung rein. Ich habe es gestern Mittag halb fertig gesehen, nun freue ich mich darauf mit meiner Frau am Wochenende mal von außen reinzuspikeln ![]()
Erste Chance “vielleicht” auf den Estrich zu dürfen ist am kommenden Mittwoch (Voooorrrrsissichtig und laaaaaaaiiiischt: Wird mir schwerfallen mit den “Rauchen-aufgehört-Extra-Kilos).
Da war die ganze Familie gestern in der SAP Arena zu Mannheim, bei dem Konzert von ich+ich. Die Kinder wollten schon seit längerem “endlich” auch in der SAP Arena gewesen sein und so hatte meine liebe A. die Idee mit dem “ich+ich”-Konzert (”ich+ich Gute-Reise-Tour”). Das hat uns der, äh, Osterhase, gebracht.
Die Spannung war groß und es hat sich wirklich gelohnt. Wir waren wieder gaaaannz vorne, fünf Meter von der Bühne entfernt und ich (1,93 m) hatte einen prima Blick. Die Jüngere hatte da mit ihrer Länge eher ein Problem, doch ich habe sie immer wieder hochgehoben, so dass sie auch was sehen konnte.
Das Konzert war wirklich gut, das Publikum entspannt, der Altersschnitt schon etwas höher. Ich war längst nicht der Älteste, und unsere Kinder nicht die Jüngsten. Auch die Lautstärke war in Orndnung, gut abgestimmt (nettes Detail, auf den Leuchtanzeigen wird auf die kostenlose Ausgabe von Ohrstöpseln verwiesen). Die Stimmung war schön und die Gruppe hat sehr gut gespielt. Ich hatte “ich+ich” schon einmal life gesehen, in Heidenheim auf einem OpenAir-Konzert. Hier, in der SAP Arena, sind sie noch sehr viel besser rüber gekommen. Anette Humpe (Immerhin: Geb: 17.10.1950, hatte Hits mit ihrer Band “Ideal” in der NDW-Zeit) und der jüngere Adel Twail (28 Jahre jünger) sind damit sicher ein besonders erwähnenswertes Duo. Die Verkaufszahlen Ihrer Platten sind überaus hoch und die Gruppe ist seit nun fast fünf Jahren ständig ganz oben in den Charts.
Wir waren alle das erste Mal in der SAP Arena und so war es auch ein positive Überaschung, dass Zugang (sowohl mit dem Auto als auch das Hineingehen) ganz fließend und ohne Störungen ging. Wir kamen schnell rein, und waren auch sehr schnell wieder draußen, ohne Gedrängel. Gut gemacht.

Aua, aua, aua. Das ist dann schon sehr anstrengend. Immer die gleichen Griffe, Technik lernen. Ich habe mir an den Fingern Blasen geholt.
Das Flugverbot wurde verlängert bis heute Mittag. Das gilt aber nicht
für die kleinen Flughäfen wie Mannheim und diese kleinen Maschinen. Und zurück von Tegel? “Ja,
wir dürfen auch zurück!” Na hoffentlich.
Das mit dem Flugverbot ist natürlich eine Katastrophe für jede Menge Reisende und ich möchte auf gar keinen Fall mit meinem Jahresurlaub am Frankfurter Flughafen festhängen. Auch ich will morgen Fliegen, nach Berlin. Allerdings von Mannheim aus, das ist nett und überschaubar, da fahre ich ein paar Minuten mit dem Auto hin. Aber ob geflogen wird weiß ich bis jetzt noch nicht und werde es wohl erst gegen Abend “vielleicht” wissen.
Andererseits: in 2007 wurden alleine von Deutschland aus 8,8 Millionen Tonnen Kersoin verbraucht / betankt. Wie es in den Jahren danach war weiß ich nicht, da habe ich noch keine Zahlen gefunden. Das wird aber eher mehr sein, denke ich.
Also schauen wir mal: 8,8 Mio t pro Jahr ergibt 24.109 t pro Tag. Seit Donnerstag wird nicht mehr geflogen, sind wir mal großzügig und rechnen diesen Tag mit dazu. Dann wurde jetzt heute am fünften Tag nicht geflogen, das bedeutet 120.109 t nicht verbrauchter und in unsere Atmosphäre verblasener Kraftstoff. Nicht schlecht. Wirtschaftlich auch interessant: Ein Barrel Kerosin kostet um die 55$ aktuell (Ein Barrel = 160 Liter, 1 t = 6,25 Barrel = 344$). Es wurden demnach ca. 41,5 Mio $ weniger für Kerosin ausgegeben.
Und das ist nur für Deutschland gerechnet!
Nach einer, um, unruhigen Nacht in der Hütte sind wir sehr pünktlich heute am Battert gewesen um zu klettern. Meiner Tochter sowie mein erstes Mal draußen. Ja nett. Ganz anders und auch schöner. Allerdings war, bei diesem wunderbarem Wetter, auch JEDER Kletterer dort zu finden. Dennoch, es ging prima und ich freue mich auf das nächste Mal draußen.
Na? Kann man es sehen? Da brütet ein Schwan in einem riesigem Nest. Nett. Scheinbar ist der Frühling angekommen.
1.200 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 11 und 39 Jahren (Mist, da bin ich jetzt doch knapp raus aus der Gruppe) wurden befragt und hier sind einige Ergebnisse der Studie zu finden. Was nicht weiter überrascht: der Trend geht klar hin zu “Online” und weiter weg von Fernsehen.
Wechselhaftes Wetter: Sonne und Regen, und schnellem Wechsel. Aber warm. Schön.
Pffff… zwei Grad und draußen ist doch tatsächlich der Frost auf den Schindeln? Frohe Ostern, ey!
Meine liebe A. stellt aus auf dem Markt. Nett hier, im Schlossgut Lüll zu Wachenheim. Nett war aber auch, als es endlich vorüber war und wir die ganzen Sachen wieder im Auto hatten.
…an unserer Waldorfschule. Immer wieder schön. Und heute mal recht früh da gewesen, damit ich Plätze ganz vorne reservieren konnte. Auch wenn Samstags um neun Uhr nicht meine “Top-Uhrzeit” ist, so ist es doch schön zu sehen, wie die Entwicklung der Kinder von der ersten, bis hin zur neuten Klasse, geschieht. Im übrigen gehören diese Samstagsveranstaltungen zum Lehrplan und sind somit Anwesenheitspflichtig.
…findet halt auch nur Mist. Oder anders: wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken, dort werden wir mit Wissen belohnt. Immer. Auch im Fall der Mißbrauchsfälle in der Kirche. Je näher hingesehen wird, desto mehr wird aufgedeckt.
Da fällt es schon schwer nachzuvollziehen, was der Oberhirte in seinen netten Brieflein so verkündet. Ob dem Papst überhaupt bewußt ist worum es geht? Ich meine, hey, das ist ja nicht das erste Mal das der Kopf einer Organisation gar nicht mehr mitbekommt, was so außerhalb abgeht (mit “außerhalb” ist das Leben der Menschen gemeint, oder “Leben” schlechthin. Anm. d. Red. Falls der Papst hier mal lesen sollte).
Und wenn ein Regensburger Bischof noch eine Ladung auf den Misthaufen draufkippt, dann macht das doch auch nichts mehr, oder? Nun wird es ja ohnehin interessant, und wir schauen gespannt über den Teich Richtung USA, woselbst eine ungeheuere Zahl von Mißbrauchsfällen in die Medien kommt und just Ex-Kardinal Ratzinger soll davon gewußt, es aber vertuscht haben? Nur um das noch einmal in Erinnerung zu rufen: “Ratzinger” ist der bürgerliche Name das aktuellen Oberhirten der katholischen Kirche, jaaaa, der mit dem netten Brieflein.
Naja, Benedikt ix vau eins kann sich ja selber beruhigen, immerhin ist er ja quasi unfehlbar, sozusagen mit einem göttlichen Freibrief versehen, der kann ohne weitere Prüfung an Petrus vorbei. Sozusagen ein “Vatikan-Berlusconi” ohne Frauenzugang (äh, da will ich mal nicht die Hand für ins Feuer legen).
Ganz anders sieht es natürlich mit den Opfern aus, jenen, deren Vertrauen in das Leben und Partnerschaft möglicherweise vollständig zerstört wurde. Für die hat die Kirche nur recht eingeschränkt Worte des Trostes. Wobei ich das natürlich nicht generalisieren will und kann: sicher gibt es mehr gute als schlechte Pfarrer. Dennoch geht es hier eben auch um das Amt des Papstes und die Institution Kirche.
Aber machen wir uns nichts vor. Die Kirche hat schon mehr Kriege überlebt, und diese “nazihafte Medienkampagne” wird auch einfach so vorüber ziehen. Aber es hat schon Konsequenzen: die Zahl der Austritte steigt und steigt. Bald kann der Schäfer zumachen (DAS ist sicher zu optimstisch).
(Klickst du unten!)
Da waren meine liebste A. und ich gestern auf dem Jan Delay Konzert im Maimarktclub.
Nun liegen meine “großes Lifekonzert”-Erfahrungen doch etwas zurück, äh, etwa 25 Jahre? Auch muss ich sagen dass ich so langsam den Kontakt zu den aktuellen Musikrichtungen verloren habe. Dennoch: Ich finde Pink gut, kenne Rihanna und andere, mag auch guten Hip-Hop und so. Aber als gefliessentlicher HR2 Kultur - Hörer entgeht mir scheinbar doch das ein oder andere.
Zumindest war ich der Auffassung, dass der deutsche, wie sag ichs, “Sprechgesang”, schon eine gewisse Reife erfahren habe (siehe Jan Delay). Das ich dann gestern doch noch in den Genuss eines echten (hey, wow) Deutsch-Rappers gekommen bin, war aber aber doch keine notwendige Erfahrung. Mit einer verbal-tiefe auf dem Level “Jo Jo, hier rapt Das Bo, ich mach Euch froh”, die dann mit einem (zugegebenen unglaublichen) Bassryhtmus unterlegt wurde, kann ich einfach nichts anfangen. Die Lautsprecher erzeugten einen solchen Druck, dass der ganze Körper vollflächig ins vibrieren überging! So etwas habe ich bis dato noch nicht erlebt.
Drum war ich auch froh als der Gute sein letztes “JO, Ich rapp Euch, Mannheim” in das Publikum geworfen hatte. Übrigens war die Ingoranz wohl eher auf meiner Seite, um uns herum war einige, die doch tatsächlich die Texte kannten und mitsangen. Schade, ich habe kein (interessantes) Wort mitbekommen. No Jo!
Jan Delay dagegen hat seinen Echo (verliehen letzte Woche) zurecht erhalten. Einfach Klasse was die Truppe für einen Schwung in die Menge bringt. Da kommt unglaublich viel Spaß an Musik rüber und zudem wurde in Pausen von ihm erzählt, und das mit Witz und Geist. Aber die Musik war einfach echte Partymusik, keine Frage. Und da wir recht weit vorne standen, hatten wir auch einen prima Blick auf die Bühne. Press mit den Anderen um uns herum ging nur kollektives mithüpfen, mitschreien, mitwinken. Nett
Auch laut das Ganze. Aber eben so richtig Party! Gerne wieder, wirklich empfehlenswert!
just a normal day