Wunderbare Werbung
Also so etwas mag ich schon sehr, diese Art von Werbung. Das bleibt hängen! Hier geht es zu deren Seite.
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Gestern waren wir (die Kinder und Freund Klaus) in obigem Film und ich kann sagen, dass es ein Guter war. Tim Burton hat eben schon seinen eigenen Stil und Erzählweise. JD hat wieder in seiner Paraderolle brilliert, leicht verrückt und die rote Königin war einfach Klasse.
Wieder ein 3D-Film, so langsam gewöhne ich mich daran mit der Brille im Kino zu sitzen. Es ist eine echte Weiterentwicklung des Filmvergnügens, das denke ich schon. Alles kommt näher.
Und hier, weil unsere ältere Tochter das Gedicht in ihrer Schule auswenig gelernt hat und nach dem Film uns vortrug, das Orginal von Lewis Carrol:
Donnerwetter. Allerdings muss man noch darauf hinweisen, dass der Umsatz insbesondere auch durch den überaus hohen Eintrittspreis (3D-Brille) erzielt wurde. In “2D” wäre es nicht so ganz so gut gelaufen. Aber in den den Blogs und Foren herrscht Einigkeit: “Inhalt so lala, Darbietung unglaublich.”
Wie war das noch mit dem Song “Die perfekte Welle” der Popgruppe “Juli” der, so ein Pech, kurz vor dem großen Tsunami platziert wurde? Man beschloß damals den Song erst einmal nicht mehr zu spielen, was, rein Werbetechnisch, dem Ganzen vermutlich sogar noch zuträglich war. Denn nach einer gewissen Pause kam der Song dennoch auf sehr gute Platzierungen.
Und nun haben wir schon wieder so einen Pechvogel, den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Dieser hat für sehr viel Geld einen Werbefilm drehen (1 Mio Euro) und vor kurzem im Fernsehen anlaufen lassen. Dummerweise zeigt der Imagefilm für das Handwerk (unter anderem auch) zusammenbrechende Gebäude. Sehr unglückliches Timing. Der Zentralverband hat denn auch erklärt, dass er die Ausstrahlung nun vorerst gestoppt hat, zumal nachdem sich Zuschauer beschwert hätten (wer mehr darüber lesen möchte: hier).
Ich erwähne dies eigentlich nur deswegen, weil diese Gemeinsamkeit mit dem Tsunami - “Perfekte Welle” Ding so groß ist. Beide Produktionen werden mit großem Etat erstellt, beide werden zeitgleich mit einer Naturkatastrophe veröffentlicht und treffen inhaltlich zudem exakt die Art der Katastrophe. Und beiden wird dadurch eine wenngleich unerwartete, möglicherweise aber eher zuträgliche Publizität beschert.
Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
Ich stehe noch immer unter Schock! So einen “nahen” Film habe ich noch nie gesehen. Die zweieinhalb Stunden vergingen wie im Flug und selbst die schlechten Plätze im Kino konnten dem nichts anhaben. Gleich vorneweg: Unbedingt ansehen! Auch Ihr Nicht-Aktion-Fantasie-Schauer. Das ist ein Meilenstein zum Thema Kinoerlebnis.
Damit meine ich im Übrigen natürlich die 3D-Version (und die Brille ist leicht, hat gar nicht gestört)!
Wir waren zu Dritt drin und einhellig der Auffassung, dass wir so etwas noch nicht erlebt haben. Jetzt will ich gar nicht über die oppulenten Bilder schwärmen, die “Kameraflüge” loben, die wunderschöne Fantasie dieser Welt bejubeln; das können andere machen (Pandora. Übrigens alles schon dagewesen; und für Comic-Leser des SF-Genres schon mal gar nichts Neues. Aber: noch nie so erlebt und gefühlt).
Auch die schon hinlänglich bekannte Kritik am Inhalt (Etno-Baumkuschler-Mist ohne Tiefe!) möchte ich hier nicht erwähnen. Zudem unterlasse ich es, Worte zum gewohnt, äh, geradlinigen Schwarz-Weiß-Denken der amerikanischen Filmindustrie zu verlieren (Böse ist wirklich, ja wirklich, böse. Gut ist wirklich, und leicht erkennbar, Gut!).
JA. Der Inhalt IST etwas flach. JA. Es ist ein Actionfilm. Und JA, es ist eine schöne (*Schnieeeeff*) Liebesgeschichte drin.
Und JA! Ich muss unbedingt noch mal rein.
Ach ja: und hier noch ein netter Beitrag zum Thema, eines Mitbloggers (klicken!)
Hm. Also. Ja. Zunächst: gut dass ich in weiten Stellen vergessen habe, was ich im Buch gelesen habe. Das sorgte wohl dafür, dass ich keine sonderlichen Einwände gegen den vermutlich schrecklichen Zusammenschnitt auf Filmformat habe. Das führte auch dazu, dass ich den Film durchaus geniessen konnte.
Ganz im Vordergrund für mich war aber gar nicht der Kampf gegen Lord Voldemort sondern m.E. die Pubertät der Hauptprotagonisten. Harry liebt Jenny und weiß es nicht, Ron liebt Hermine und weiß es nicht. Die Damen wissen natürlich wieder alles.
Ansonsten wir am Ende Dumbledor getötet, buchkonform. Tja. So richtig mitgerissen hat der Film mich nicht, und wer nicht mit dem Inhalt der anderen Bücher vertraut ist wird sich wohl nicht zurecht finden.
just a normal day