Kein Tag ohne Veränderung!

der Vollständigkeit halber…

posted by d. in Gedacht

…möchte ich hier doch erwähnen, dass auch ICH ein iPad will. Echt jetzt. Aber ich werde es mir erst noch einmal live ansehen. Überzeugt von der Idee generell bin ich schon, das Nutzungsverhalten des Internets verändert sich eben wieder. Spannend zu beobachten.

Verwandte Artikel

“Alice in Wonderland”, von Tim Burton

posted by d. in Getan


Gestern waren wir (die Kinder und Freund Klaus) in obigem Film und ich kann sagen, dass es ein Guter war. Tim Burton hat eben schon seinen eigenen Stil und Erzählweise. JD hat wieder in seiner Paraderolle brilliert, leicht verrückt und die rote Königin war einfach Klasse.

Wieder ein 3D-Film, so langsam gewöhne ich mich daran mit der Brille im Kino zu sitzen. Es ist eine echte Weiterentwicklung des Filmvergnügens, das denke ich schon. Alles kommt näher.

Und hier, weil unsere ältere Tochter das Gedicht in ihrer Schule auswenig gelernt hat und nach dem Film uns vortrug, das Orginal von Lewis Carrol:

Twas brillig, and the slithy toves
Did gyre and gimble in the wabe;
All mimsy were the borogoves,
And the mome raths outgrabe.
Beware the Jabberwock, my son!
The jaws that bite, the claws that catch!
Beware the Jubjub bird, and shun
The frumious Bandersnatch!
He took his vorpal sword in hand:
Long time the manxome foe he sought
So rested he by the Tumtum tree,
And stood awhile in thought.
And as in uffish thought he stood,
The Jabberwock, with eyes of flame,
Came whiffling through the tulgey wood,
And burbled as it came!
One, two! One, two! And through and through
The vorpal blade went snicker-snack!
He left it dead, and with its head
He went galumphing back.
And hast thou slain the Jabberwock?
Come to my arms, my beamish boy!
O frabjous day! Callooh! Callay!
He chortled in his joy.
Twas brillig, and the slithy toves
Did gyre and gimble in the wabe;
All mimsy were the borogoves,
And the mome raths outgrabe.

Verwandte Artikel

pffff….

posted by d. in Getan

Gut, man muss es einfach eingestehen: es gibt Montagmorgende, die sind einfach nichts. Schlapp und müde, recht “unscharf” im Kopf, habe ich es dennoch ins Büro geschafft. Wow.

Gestern war ich ein zweites Mal in Avatar, diesmal mit den Kindern (10 und 13 Jahre alt). Meine liebe A. und ich hatten ja länger gezweifelt, ob der Film den Beiden so recht gut tun würde. Und es war, nach wie vor, sehr intensives Kino. Beide sind sehr mitgegangen, die Tränen flossen. Dennoch überwog die Begeisterung und das Happy end versöhnte alle.
Und wieder kann ich sagen, dass es ein sehr gut gemachter Film ist, eine echter Meilenstein im Kinoerleben.

Das 3D-Kinoerlebnis wird sich nun, davon bin ich endlich auch überzeugt, zumindest für die Blockbuster, durchsetzen.

Verwandte Artikel

Soulkitchen, im Kino

posted by d. in Gesehen

Gestern war ich, bei beginnendem Schneefall, mit meiner lieben A. im Kino: in Soulkitchen. Nett. Eine schöne Geschichte, ohne ins Märchenhafte zu rutschen, mit schrägen, und doch glaubwürdigen Charakteren. Witzige Szenen gab es auch, also durchaus was zum Lachen dabei. Die Schauspieler durchweg gut, da gibt es gar nichts zu mäkel.

Alles in allem ein empfehlenswerter Film, eben auch weil in sich stimmig und gut gemacht. Aber auch kein “Hey: Unbedingt reingehen!”.

Zitat von der Film-Seite:

  • SOUL KITCHEN ist ein Heimatfilm der neuen Art: Die Welt ist nicht mehr so heil und das Dorf ist ein Restaurant, der Regisseur heißt Fatih Akin und vor der Kamera versammelt er ein ,Best Of’ aus seinen früheren Filmen - Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu und Birol Ünel. Es geht um Familie und Freunde, um Liebe, Vertrauen und Loyalität - und um den Kampf für die Heimat als einen Ort, den es in einer zunehmend unberechenbaren Welt zu schützen gilt.

Verwandte Artikel

“Und übrigens noch was…” von Eoin Colfer

posted by d. in Gelesen

“Und übrigens noch was…” von Eoin Colfer

Den habe ich von meiner lieben A. zu Weihnachten bekommen und ganz klar: ist auch ein Muss als bekennender “42er“!

Zudem fand ich die Wahl des Autoren für diesen sechsten Teil der Anhalter-Trilogie spannend: habe ich doch (und meine Kinder dazu) die “Artemis Fowl“-Reihe mit Begeisterung verschlungen. Colfer hat damit  Schreibkunst wie auch seinen Ideenreichtum bewiesen.

Nun. Dem “Anhalter durch die Galaxis” einen weiteren Band anzufügen ist schon irgendwie gewagt. Hat doch Douglas Adams sozusagen Kultstatus erlangt und ich könnte mir vorstellen, dass viele Fans schon aus Prinzip diesen sechsten Band nicht kaufen werden.

Mir hat er gefallen. Colfer hat alle bekannten Charaktere wieder mitgebracht: Beeblebrox, Prefekt, Dent und MacMillian. Auch die Vogonen haben wieder eine Hauptrolle erhalten. Colfer ist es gelungen, den verrückten und völlig abwegigen Humor Adams weiter zu führen und ich denke, dass hätte ohnehin nur ein Brite gekonnt (Gut, gut, er ist Ire, sorry).

Ich habe so das Gefühl, dass auch Colfer sich seiner Sache nicht wirklich sicher war, vielleicht hätte er ansonsten nicht wirklich so viele “alte Bekannte” bemüht und sich nicht allzu sehr an die Geschichten der ersten Bände angelehnt. Aber böse sein kann ich ihm deswegen auch nicht, er hat seine Sache gut gemacht und ich stelle das Buch nun in die Reihe der “Anhalter”-Bücher.

Verwandte Artikel

Avatar im Kino

posted by d. in Gesehen

Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)

Ich stehe noch immer unter Schock! So einen “nahen” Film habe ich noch nie gesehen. Die zweieinhalb Stunden vergingen wie im Flug und selbst die schlechten Plätze im Kino konnten dem nichts anhaben. Gleich vorneweg: Unbedingt ansehen! Auch Ihr Nicht-Aktion-Fantasie-Schauer. Das ist ein Meilenstein zum Thema Kinoerlebnis.

Damit meine ich im Übrigen natürlich die 3D-Version (und die Brille ist leicht, hat gar nicht gestört)!

Wir waren zu Dritt drin und einhellig der Auffassung, dass wir so etwas noch nicht erlebt haben. Jetzt will ich gar nicht über die oppulenten Bilder schwärmen, die “Kameraflüge” loben, die wunderschöne Fantasie dieser Welt bejubeln; das können andere machen (Pandora. Übrigens alles schon dagewesen; und für Comic-Leser des SF-Genres schon mal gar nichts Neues. Aber: noch nie so erlebt und gefühlt).
Auch die schon hinlänglich bekannte Kritik am Inhalt (Etno-Baumkuschler-Mist ohne Tiefe!) möchte ich hier nicht erwähnen. Zudem unterlasse ich es, Worte zum gewohnt, äh, geradlinigen Schwarz-Weiß-Denken der amerikanischen Filmindustrie zu verlieren (Böse ist wirklich, ja wirklich, böse. Gut ist wirklich, und leicht erkennbar, Gut!).

JA. Der Inhalt IST etwas flach. JA. Es ist ein Actionfilm. Und JA, es ist eine schöne (*Schnieeeeff*) Liebesgeschichte drin.

Und JA! Ich muss unbedingt noch mal rein.

Ach ja: und hier noch ein netter Beitrag zum Thema, eines Mitbloggers (klicken!)

Verwandte Artikel

“Bad Monkeys” von Matt Ruff

posted by d. in Gelesen

“Bad Monkeys” von Matt Ruff

Also das ist nun schon eine Garantie zum kaufen: ein neues Buch von Matt Ruff. Ich habe von ihm “Fool on the hill“, “G.A.S.” und “Ich und die Anderen” gelesen und war jedesmal begeistert. Nicht nur ist die Sprache sehr gut, sind die Geschichten vielschichtig und spannend verwoben. Zudem ist jedes Buch auch noch thematisch grundverschieden. Der Mann hat Fantasie, und das in großer Menge.

Bad Monkeys ist ein, ja, hm.. Spionagethriller? Mir fällt keine Kategorie ein in die das Buch passen könnte. Unbedingt lesenswert.

Verwandte Artikel

“Dämliche Dämonen”, von Royce Buckingham

posted by d. in Gesehen

“Dämliche Dämonen”, von Royce Buckingham

Zunächst einmal eine schöne Idee. Ein Junge ist Dämonenhüter in einem alten Haus. Er hat diese Aufgabe von seinem Vorgänger geerbt und lebt nun also daselbst und paßt auf eine Ladung Chaos-Wesen auf. Die dürfen nämlich nicht raus, sonst stiften sie zu viel Unheil. Im Falle des “Tiers”, welches im Keller hinter dicken Stäben verwahrt wird, könnte aus Unheil böser Schaden werden.
Es kommt wie es kommen muss: das “Tier” entkommt, zudem tritt ein unerwarteter Widersacher auf den Plan.

Das Buch war offenbar auf der “Spiegel” Bestsellerliste, wie lange weiß ich nicht. Warum weiß ich eigentlich auch nicht. Es ist eine schöne Idee, nett geschrieben, und ich gebe es gerne meinen Kindern zu lesen. Aber von angekündigten “brüllenden” Lachern war keine Spur zu sehen. Vielleicht bin ich da zu sehr von Terry Pratchett verwöhnt?

Dennoch: nett zu lesen, aber kein Muß!

Verwandte Artikel

ZweiOhrKüken?

posted by d. in Getan

Tja, irgendwie seltsam der Titel. Aber. Heute mit meiner lieben A. im Kino gewesen und herzlich gelacht und auch ein Tränlein verdrückt. Während draußen in der Stadt der Einkaufstress seinem Höhepunkt entgegen stolperte haben wir uns mit fünf Anderen das Kino geteilt.

Ein schöner Film und wirklich empfehlenswert. Zumal für Paare :)

Verwandte Artikel

“Das verlorene Symbol”, von Dan Brown

posted by d. in Gelesen

“Das verlorene Symbol”, von Dan Brown

Ein sportlicher Professor für Geschichte und Symbologie wird nach Washington gelockt um in einem öffentlichen Gebäude einen grausigen Fund zu machen. Daraufhin wird er in einen Sog von Ereignissen verwickelt welcher: Historisches Wissen, eine Stadt, eine Frau, DEN BÖSEN (unglaublich schlau, schnell, mächtig, gut informiert), weitere Mächte, sowie “keine Zeit” enthält.

Kommt das bekannt vor? War auch nicht schwer, oder? Das ist aber auch exakt der gleiche Plot wie schon in “Illuminati” und “Sakrileg“.

Also wieder ein Professor Langdon - Roman nach bekanntem Strickmuster. Dieses Mal geht es um die Freimaurer (und uralte Geheimnisse), die Stadt ist Washington, der Böse ist (natürlich) auch sehr verrückt (was es nicht weniger clever und grausam macht), wieder wird eine schöne Frau hinzugefügt (sehr intelligent und sehr reich), wieder hat der gute Professor aber auch so richtig keine Zeit: zehn Stunden sind es hier.

Ich gestehe: nach den ersten achtzig Seiten habe ich das Buch, angewidert,  beseite gelegt und für drei Wochen liegen lassen. Wie doof.

Die restlichen sechshundertfünfzig Seiten habe ich den letzten drei Tagen gelesen, abschliessend  bis heute Morgen um viertel nach drei Uhr! Brown hat es wieder einmal geschafft: ich konnte das Buch nicht mehr beiseite legen. Diese Mischung aus umfangreich recherchierten Fakten sowie Hintergründen und Spannung ist ihm einfach wieder gelungen.

Also: ganz klar ein Schmöker nach bekannter Brauart. Aber darum eben nicht weniger spannend und sicher für denjenigen der schon Illuminati verschlingen musste (wie ich) dann doch ein muss!

Verwandte Artikel

“Die Prinzenrolle”, Dieter Schnack / Rainer Neutzling

posted by d. in Gelesen
  • “Der potente Mann hat einen gesunden Beruf. Zumindest treibt er viel Sport. Sagen wir: Der potente Mann ist bretonischer Fischer oder ein stolzer Massai. Er verfügt über einen imposanten und nielmals bedrohlichen Phallus. Sein Begehren ist unersättlich, wird aber zu keiner Zeit lästig. Auf Aufforderung nimmt er das Weib im Flur, in der Küche, in einer Telefonzelle oder unterm Sternenhimmel. Er übermannt sie, und zwar voller Hingabe. Er ist ein perfekter Virtuose der klitoralen Stimulierung, aber er weiß, dass der wirklich Orgasmus den ganzen Körper der Frau durchflutet. Beim Koitus geht er ganz aus sich heraus. Ungebremst und wild lebt er hierbei seine animalische Seite - wenn es sein muss, eine Dreiviertelstunde lang. Ohne seinen wund gescheuerten Knien auch nur die Spur von Aufmerksamkeit zu widmen, schenkt er der Frau beim Koitus unzählige sich steigernde Orgasmen. Nicht aus Wut und Verzweiflung vögelt er sie ins Nirvana, sondern aus purer Liebe. Gleichzeitig hat er einen experimentierfreudigen und offenen Kontakt zu den dunklen Seiten seiner Sexualität, welchselbe er natürlich fest im Griff hat.”
  • Dieter Schnack / Rainer Neutzling: “Die Prinzenrolle. Über die männliche Sexualität Vom Jungen bis zum Mann” Seite 182, 183

Ich LIEBE  diese Stelle, hehe.

Wer mal ein gutes Buch zu diesem Thema lesen möchte, dem sei dieses sehr ans Herz gelegt. Sehr informativ ohne langweilig zu werden und locker genug um weiter zu lesen. Für Eltern von Jungen ohnehin wichtig, für Männer sehr interessant. Keine Frage. Fast möchte man verhindern, dass es die eigene Frau zu lesen bekommt.  Dies ist ein Männer-Buch (also ein Buch für uns Männer), aber, wie kann es anders sein, meine Frau hat es gefunden und zuerst gelesen.
Das bestätigt mal wieder die ohnehin bekannte Tatsache: der Büchermarkt ist ein Frauenmarkt. Oder sehen Sie viele Männer in der Buchhandlung in der ohnehin mageren Männer-Psycho-Ecke stehen?? Also mich jedenfalls nicht!!

Verwandte Artikel

“Vollzeitmann”, von Achim Achilles

posted by d. in Gelesen

“Vollzeitmann”, von Achim Achilles

Den habe ich zum “Tag des Mannes“, den dritten Oktober, von meiner lieben A. bekommen. Danke dafür. Wäre auch toll gewesen, hätte ich überhaupt mitbekommen, dass es diesen Tag des Mannes gibt? Und wer macht diese “Tage” des Jahres überhaupt?

Von Achim Achilles (der Name stammt ja von seinen vielen Marathon-Bestrebungen) hatte ich schon “Achilles Verse” gelesen. Na, nicht ganz, lauter Kurzgeschichten, doch irgendwann hatte ich genug davon.

Nun also der Vollzeitmann. A. meinte, dass sie das Buch in der Psycho-Ecke (für Männer) gefunden habe. Irgendwie nicht ganz richtig. Oder doch? Beschrieben werden fünf Typen Mann, alle sind mir bekannt, und 24 Stunden in deren Leben. Beginnend um fünf Uhr Morgens. Nett, da klug geschrieben und die Männer sind schon sehr gut gezeichnet. Aber leider läuft es nirgendwo hin. Die Männer sind in ihrer Rolle verhaftet und auch gegen Ende des Buches, wenn der Ton etwas versöhnlicher wird, bleibt alles beim Alten. Die wenigen “Highlights” im Leben eines Mannes werden am Ende eingestreut und hinterlassen bei mir einen eher schalen Geschmack. Und der Untertitel, hochtrabend “Endlich das eigene Leben zurückerobern”, kommt im ganzen Buch aber gar nicht erst zum Tragen.

Der Witz ist gut und es ist auch gut geschrieben, keine Frage. Aber ich war dann auch froh durch zu sein und enttäuscht.

Verwandte Artikel

Tristan und Isolde, Mannheim

posted by d. in Getan

Mein “erster Wagner”: Tristan und Isolde. Das heißt in diesem Falle fünfeinhalb Stunden Nationaltheater Mannheim.

Nun bin ich ja kein großer Theatergänger und schon gar kein Wagner-Vertrauter. Was mir bei Wagner durch den Kopf schießt hat meistens mit überlangen, absonderlich modernen Inszinierungen und wahnwitzig teueren Profilierungsmeetings in Bayreuth zu tun. Und so bin ich doch leicht vorurteilsbelastet am Sonntag im Theater angekommen, 17:00 Uhr. Dass die reine Vorführungsdauer viereinhalb Stunden dauert wußte ich schon, mit zwei Pausen zwischen den drei Akten, also: Sitzfleisch gefordert.

Aufzug zum ersten Akt. Mein spontanter Eindruck: das Bühnenbild ist spannend. Einfach und doch vielseitig. Künstler Claus Bury hat sich da wirklich etwas einfallen lassen (wie ich dann im Programm nachlese). Hinzu kam, das über der Bühne, unauffällig, der Text eingeblendet wurde (wie ich ebenfalls später erfahre, sind viele Wagner-Solisten der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig und daher oft sehr schlecht zu verstehen). Offenbar ist man zu der Auffassung gelangt, dass die Worte zu wichtig seien, als das man diese irgendeinem Dünkel zu Opfer fallen lassen möchte. Gut so! Mir hat es sehr geholfen.

Was soll ich sagen? Im Vorfeld hörte ich dass es nur zwei Hörergattungen gäbe, jene die Wagner lieben, jene die ihn hassen. Zu den letzteren gehöre ich nach dieser Erfahrung sicher nicht. Der Abend ging sehr schnell herum, ich war nachgerade gebannt von dem Geschehen, das nicht (nur) über das Bühnenbild, sondern über Wort und Ton erzeugt wurde.

Ich bin, wie schon geschrieben, kein trainierter Klassikhörer, das ist aber (leider) sogar mir dann aufgefallen: Isolde (Nadine Secunde) war doch recht weit von einer echten Höhe entfernt, rein stimmlich, und wurde beim Vorhang doch tatsächlich ausgebuht. Ich war auch ein wenig sauer auf sie. Der Dritte Akt ist nun mal ein tiefer, emotionaler Höhepunkt den alle Sänger wunderbar aufbauten (auch wenn Tristan wirklich seeeeehhhhrrrrr lange verendet). Frau Secunde hat mit ihrer Schlußarie das mühevoll erklommene Stimmungsbild unglücklich zersäbelt. Schade.

Dennoch: sehr empfehlenswert. Hier die Besetzung die ich hörte: Tristan (Robert D. Smith als Gast (a.G.)), Isolde (Nadine Secunde a.G.), Brangäne (Heike Wessels), Kurwenal (Thomas Jesatko), König Marke (Franz Hawlata a.G.)

Verwandte Artikel

“Bliefe von Dlüben”, von Christian Y. Schmidt

posted by d. in Gelesen

“Bliefe von Dlüben”, von Christian Y. Schmidt

Auch nett :) Der Autor lebt (oder lebte zur Zeit der Buchveröffentlichung) in Peking, davor in Singapur, ist Journalist und schrieb eine Kolumne bezüglich seiner Erlebnisse in China auch in der Titanic. Nun hat er diese Texte aktualisiert und neue Erlebnisse witzig beschrieben und, nun ja, dieses Buch herausgebracht.

Spassig zu lesen, ich habe öfters laut gelacht. Also: wer China mal auf lustige Weise erlesen möchte, dann damit.

Verwandte Artikel

“Sputnik Sweetheart” von Haruki Murakami

posted by d. in Gelesen

“Sputnik Sweetheart” von Haruki Murakami

Von Murakami habe ich vor wenigen Jahren schon etwas gelesen und ihn dann aus den Augen verloren. So etwa “Naokos Lächeln”, oder “Mister Aufziehvogel”. Mir haben seine Bücher immer gefallen, dieser schräge, unerwartete Stil, die feine Sprache (was stets auch für die gelungene Übersetzung spricht) und die seltsamen, ja phantastischen Wendungen, die sich in seinen Büchern vollziehen.

So auch in diesem hier, eine zarte Liebesgeschichte, die sich immer skuriler entwickelt und sich dabei sehr tiefgründig über das Menschsein und Gefühle ausläßt.

Gerne gelesen.

Verwandte Artikel

“Neverwhere” von Neil Gaiman

posted by d. in Gelesen

“Neverwhere” von Neil Gaiman (Engl.)

Wie schon “American Gods” ist auch dieser hier, das Ältere der beiden Bücher, abgehoben und schräg sowie sehr phantasievoll. Ich mag seinen Stil und seine Gedankengänge. Wobei American Gods weitaus mehr ausgefeilt ist, dieses hier ist eher eine schöne Geschichte. Hier möchte ich doch den Werdegang und die Entwicklung von Gaiman ablesen.

Eine schöne Idee, dass mit dem “London below” und “London above”, zweier Parallelwelten, eine im obigen, den uns bekannten, und eine darunter.

Verwandte Artikel

“Götter. Das Zeitalter der Fünf 03″ von Trudi Canavan

posted by d. in Gelesen

“Götter. Das Zeitalter der Fünf 03″ von Trudi Canavan

So, gestern also noch den dritten Band dieser Reihe ausgelesen. Nun ist erst einmal genug Trudi.
Er war, wie alle Bände, spannend und ich musste einfach fertig lesen.
Nachdem ich nun sechs Bücher von Ihr verschlungen habe kann ich wohl sagen, dass sie ein echtes Muß für den Fantasie-Fan sind. Sehr gut aufgebaut, klare Personen und eine gute definierte Welt. Insbesondere bleiben die Bücher immer spannend und man kann nicht erkennen, wohin es einen führen wird. Obschon ich ein wichtiges Puzzlestück doch schon recht früh erkannt habe (allerdings auch erst in der Mitte des letzten Bandes) war nicht abzusehen, wie es ausgehen würde. Und das treibt die Leselust an.

Also. Als Urlaubslektüre ganz klar empfehlenswert. Und wer schnell liest, sollte sich stets alle Bände eine Reihe mitnehmen. Sonst platzt man im Urlaub wenn man nur eines dabei hat.


Verwandte Artikel

“Ich bin dann mal weg…” von Hape Kerkeling

posted by d. in Gehört, Gelesen

“Ich bin dann mal weg…” von Hape Kerkeling (Hörbuch)

Wir haben das Buch hier und es lag stets im Regal. Ich konnte mich irgendwie nicht dazu aufraffen. Hape Kerkeling liegt mir irgendwie nicht so. Wobei ich gestehen muss, da ich kein Fernsehe, dass ich auch nur wenig von ihm kenne.

Ich bin eines Besseren belehrt, zumindest schon einmal was die Tiefe dieses Mannes angeht. Das Buch hat mich sehr gefangen, oder besser das Hörbuch (von ihm selbst vorgelesen). Wie er sich und sein Erleben auf dem Jakobsweg beschreibt, in seiner Ehrlichkeit hat mich durchaus berührt. Irgendwie finde ich vieles von dem wieder, was ich der Ausbildung zum systemischen Therapeuten habe erleben dürfen. Er muss auch einiges in diese Richtung gemacht haben denke ich.

Sehr gut gelesen, wunderbar zu hören auf langen Fahrten.

Verwandte Artikel

“Magier. Das Zeitalter der Fünf (02)” von Trudi Cavanan

posted by d. in Gelesen

“Magier. Das Zeitalter der Fünf (02)” von Trudi Cavanan

Gestern noch zu Ende gelesen. Spannend. Und natürlich schon den dritten, und letzten, Teil angefangen. Schon wieder spannend. Übrigens schließen die Bücher nahtlos aneinander an. Das macht das Weiterlesen noch einfacher.

Verwandte Artikel

Gelesen und gehört

posted by d. in Gelesen

Die Päpstin“, von Donna Woolfolk Cross(Hörbuch, 4 CDs)

Was so eine lange Autofahrt (Schweiz) so wieder ermöglicht. Das Buch habe ich schon vor Jahren gelesen, als es herauskam. Spannend und nett. Hinlänglich bekannt, denke ich. Die Geschichte der Johanna, die sich als Johannes bis zum Papsttum heraufarbeitet. Diese Hörspielbearbeitung mit über fünfzig Sprechern ist sehr spannend gemacht und überaus hörenswert.

Das Graveyard-Buch“, von Neil Gaiman (Hörbuch)

Ein Kinderbuch, meine Jüngere hat es und nun hatte ich die Zeit es fertig zu hören. Die wunderbare Geschichte des Noboday Owens, der auf einem Friedhof aufwächst und von den Toten dort adoptiert wurde. Wie er dort hingelangte und warum seine Eltern und Schwestern ermordet wurden. Originelle Idee von Gaiman. Spannend, nicht nur für Kinder.

Ich habe schon einige Bücher von ihm gelesen, kürzlich erst “American Gods”, was sicher eines der besten Bücher ist dass ich seit einiger Zeit gelesen haben.Was ihn zusätzlich so gut macht ist seine immer wiederkehrende Zusammenarbeit mit Terry Prattchet. Wunderbare Phantasie der Mann. Coraline ist kürzlich verfilmt worden, noch so eine ungewöhnliche Idee.

Priester. Das Zeitalter der Fünf 01“, von Trudi Cavanan

Nachdem ich die Trilogie “Die Rebellin”, “Die Novizin” und “Die Meisterin” im Urlaub und kurz danach verschlungen habe und meine Ältere ebenfalls, MUSSTEN wir nun die nächste Trilogie kaufen.

Diese ist nun nicht mehr so “kindlich”, sondern wesentlich mehr politisch und vielschichtiger. Vielleicht trifft es das Wort: “reifer”. Ich war vom Anfang etwas enttäuscht, da es schon wieder das Motiv: “Junge Frau ist überaus begabt und steigt in der Welt sehr schnell auf” trägt, doch das verliert sich schnell und wird sehr spannend. Mittlerweile bin ich mit dem zweiten Band (”Magier. Das Zeitalter der Fünf 02″) schon fast fertig, noch etwa zweihundert Seiten. Spannend.

Verwandte Artikel

Recent Posts
Recent Comments
About Us
Ungewiss
30 Juli 2010
Immerhin
29 Juli 2010
Tja
27 Juli 2010
Schlag weg?
26 Juli 2010
d.: Tja, was soll ich sagen: Ich bin seit Januar, softwareseitig, in dieser Branche. Und...
tobe: rewe messe? das leben iss wohl zu gut zu dir... oder warum diese folter?...
d.: Hey :) Na, das hoffe ich doch auch mal. Aber ich habe davor auch nur drei Jahre gerau...
tobe: gratuliere... ich drück die daumen, dass es weiter hält. ne arbeitskollegin hats au...
d.: Mann, Tobe! Das ist wirklich zu arg! Der Winter ist zu lang!...

just a normal day