Kein Tag ohne Veränderung!

Warum vergeht die Zeit…

posted by d. in Gedacht

…scheinbar schneller, wenn man Älter wird?

Diese nicht uninteressante Frage wurde gestern in einer Talkshow im ZDF gestellt. Nun darf ich sagen, dass ich fast kein Fern sehe und gestern Abend hatte ich mich nur kurz zu meiner lieben A. gesellt und erwischte diesen Zeitpunkt. Die Talkshow, mit einem eher unsympatischen Talkmaster war von der Art: “Wir laden uns gegenseitig ein” und so waren nur Gäste aus dem TV- und Filmbereich da. Unter anderem eine so wichtige Persönlichkeit wie das einzige deutsche James Bond - Girl (”You only life twice”). Na gut. Um mühsam Auflockerung in diese Selbstbeweihräucherungsarie zu bringen war man offenbar… More

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Erziehung und Entscheidung

posted by d. in Gedacht

Entscheidungen. Immer stehen Entscheidungen an.

Ein Gespräch mit meiner anfangspubertären Tochter. Wie lernt man, das man seine Entscheidungen selber treffen muss? Kinder sind gewöhnt, dass Eltern Entscheidungen für sie treffen. Erwachsen sein aber, im tiefsten Sinne heißt, die Folgen von Entscheidungen selber zu tragen.

Stehe ich vor einer Entscheidung, so habe ich grundsätzlich drei (und eigentlich sind es nur zwei) möglichen Antworten: Ja, Nein und weder noch.

Es sind tatsächlich nur zwei; denn Ja und Nein tragen in sich Folgen, für die ich durch diese Anwort einstehen muss. Es gilt also, die Folgen für mich zu prüfen und daraufhin zu beschliessen, diese zu akzeptieren und zu tragen.

Keine Antwort, ein “weder noch” ist die schlechte Alternative. Denn Entscheidungen die ich nicht treffe bleiben bei mir. Und zwar so lange bis sie so stark sind, dass ich von Außen entschieden werde. Dann habe aber nicht mehr ich entschieden. Weiter ist es so, dass nicht getroffene Entscheidungen mich drängen. Sie wollen beachtet werden. Wehre ich mich dagegen, dann muss ich Kraft aufbringen für diese Gegenwehr. Und das ist Lebenskraft die ich aufbringen muss! Die mir dann für meine eigentliches Leben nicht mehr zur Verfügung stehe.

Je mehr Entscheidungen ich also verschiebe, desto mehr Lebenskraft versickert in der Gegenwehr und desto weniger bleibt mir für mein eigentliches Leben.

Entscheidungen machen Angst. Denn treffe ich diese, so verschliesse ich immer auch die andere Wahlmöglichkeit; es ist diese Weggabelung an der ich stehe. Ich sehe vielleicht nicht weit, doch nur einen Weg kann ich gehen. Der andere bleibt unbegangen.

Angst ist die größte Macht im Leben. Wer ohne Angst seine Entscheidungen treffen kann, ist weise.

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Kein Tag ohne Veränderung

posted by d. in Gedacht

Stillstand ist Tod, Bewegung kostet Kraft.

Tja und in diesem Spannungsgebiet findet dann also das statt, was gemeinhin als “Leben” bezeichnet wird. Am einfachsten ist es sich gegen Veränderung zu wehren. Leider heißt Leben einfach Bewegung und die sichtbarste Veränderung sehen wir an uns selber: wir werden älter. Sich dagegen zu wehren kostet schon viel Kraft (und macht nicht viel Sinn).

Aber viel Kraft kosten auch alle kleinen Veränderungen (wenn ich mich dagegen wehre), und da zähle ich einen Arbeitsplatzwechsel oder ein neues Zuhause gar nicht mehr dazu. Kleine Veränderungen geschehen ständig, sobald ich aufstehe, wie ich aufstehe, wie das Frühstück verläuft, die Fahrt zur Arbeit. Überall passiert etwas auf das ich reagieren muss. Ich kann mich nicht dagegen schützen. Jeder Eindruck der auf mich wirkt stellt mich vor die Wahl wie ich reagieren soll. Das ist ein Gespräch mit den Kindern, der Partnerin, Kollegen, beim Einkaufen. Immer und immer wieder bin ich gezwungen zu reagieren.

Und zu entscheiden. Denn jede Veränderung wirkt sich auf mein Leben, meine Person aus. Will ich das?

Wenn Veränderungen teil des Lebens sind scheint es eigentlich nur zwei grundsätzliche Haltungen dazu zu geben: Ich akzeptiere Veränderungen und lasse mich darauf ein, oder ich wehre mich.

Wehren kostet Kraft, viel Kraft. Anders könnte es sein, wenn ich mich offen auf eine Veränderung einlasse ohne mir zunächst Gedanken über mögliche Folgen zu machen und dann, nach Prüfung für mich selber entscheide, was gut für mich ist.

Die Frage ist dann: was ist gut für mich? Um das beantworten zu können sollte ich mich gut kennen. Denn gelingt es mir hier ehrlich zu mir zu sein, dann ist die Entscheidung, wie auch immer sie ausfällt, richtig. Für mich. Und nur für mich.

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d.: Tja, was soll ich sagen: Ich bin seit Januar, softwareseitig, in dieser Branche. Und...
tobe: rewe messe? das leben iss wohl zu gut zu dir... oder warum diese folter?...
d.: Hey :) Na, das hoffe ich doch auch mal. Aber ich habe davor auch nur drei Jahre gerau...
tobe: gratuliere... ich drück die daumen, dass es weiter hält. ne arbeitskollegin hats au...
d.: Mann, Tobe! Das ist wirklich zu arg! Der Winter ist zu lang!...

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