Kein Tag ohne Veränderung!

Impfjagd

posted by d. in Gedacht

Das mit dem Schweingrippe-Impfen ist gar nicht so einfach. Mein liebe A. hat sich auf die Suche gemacht um herauszubekommen, wo und wann sie sich wohl impfen lassen könnte.

Nun ist es ja ganz gleich, bei welchem Arzt man sich impfen läßt aber natürlich fragt man erst mal beim Hausarzt nach. Entgegen der Annahme, dass für die kommende Pandemie alle Ärzte zum Impfen verpflichtet sind, hat sich unsere Hausärztin nicht in die Reihe der Impfer aufgestellt. Der Rat: Gesundheitsamt anrufen. Gar nicht so einfach, es gibt keine eindeutige Anschrift die im Netz zu finden wäre für Mannheim; und dann immer besetzt. Später die Auskunft: “Da müssen sie ihren Arzt anrufen, wir machen da nichts.” Da kommen wir gerade her.

Zudem ist es so: der Impfstoff wird in zwei Ampullen geliefert welche am Tag des Impfens gemischt werden müssen. Allerdings sind das 10er-Portionen sprich: wenn der Stoff angerührt ist, müssen zehn Impfungen vorgenommen werden. Also möchte der Arzt zehn Menschen zusammenbekommen um nichts wegwerfen zu müssen und ergo versucht er Impftermine zu machen.

Da aber nun nicht jeder Arzt impft (jedenfalls im Augenblick) und dann nur wenn er gerade Impfstoff da hat (was auch nicht sicher ist), und dann nur wenn er zehn Impfwillige beisammen hat, ja… wann dann und wo??

Es erweist sich als nicht unproblematisch, sich impfen zu lassen. Dem Anscheine nach handelt es sich mal wieder um eine großangelegte, lausig geplante, Aktion.

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Einheitenwechsel, Stufe Drei

posted by d. in Gedacht

Tage - Wochen - Monate

Wie schon hier geschrieben, der “Einheitenwechsel” ist echt wichtig um zu sehen, was schon geschafft wurde. Und also darf ich heute schreiben: Seit einem Monat nun rauchfrei. Und weil es besser klingt schreibe ich es sogar anders: “Im zweiten Monat rauchfrei:)

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“Neverwhere” von Neil Gaiman

posted by d. in Gelesen

“Neverwhere” von Neil Gaiman (Engl.)

Wie schon “American Gods” ist auch dieser hier, das Ältere der beiden Bücher, abgehoben und schräg sowie sehr phantasievoll. Ich mag seinen Stil und seine Gedankengänge. Wobei American Gods weitaus mehr ausgefeilt ist, dieses hier ist eher eine schöne Geschichte. Hier möchte ich doch den Werdegang und die Entwicklung von Gaiman ablesen.

Eine schöne Idee, dass mit dem “London below” und “London above”, zweier Parallelwelten, eine im obigen, den uns bekannten, und eine darunter.

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Na tschüß dann…

posted by d. in Getan

So, heute geht es in den schwäbischen Süden, dunkelstes (sauberes) Hinterland, zu einem weiteren therapeutischen Seminar. Weiterbildung heißt das und findet zwei Mal im Jahr statt. Das letzte Mal konnte ich nicht, da hatte ich mir dummerweise den linken Ellenbogen angebrochen.

Ich freue mich schon, Sonntag geht es dann wieder nach Hause.

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Auf der Suche nach dem Ehrenamt (1)

posted by d. in Getan

Bahnhofsmission Mannheim

Auf meiner Suche nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit hat mich das zufällige Treffen mit einer Nachbarin vergangene Woche auf die Bahnhofsmission gebracht. Da diese Nachbarin sehr aktiv hier ist (als Pfarrersfrau seit Jahren), war dies eine Möglichkeit anzufangen.

Ich wurde mit Termin angekündigt und habe mich dann sehr nett mit den Hauptamtlichen besprochen. Es stellte sich aber schnell heraus, dass dies nicht meiner (ohnehin noch unklaren) Vorstellung entspricht. Offenbar ist es so, dass die Bahnhofsmissionen ganz unterschiedliche Aufgabenschwerpunkte haben in Deutschland, und natürlich auch ausgerichtet nach der “Problemlage” des jeweiligen Bahnhofs. In Mannheim liegt der Schwerpunkt bei der Reisehilfe. Das heißt, Menschen die Hilfe beim Reisen benötigen werden von Mission zu Mission weitergeleitet, entsprechend dem Reiseziel dieser Menschen. Auch das Begleiten von Menschen, insbesondere auch von Kindern hat einen Schwerpunkt. Ich war beeindruckt, wie viele dort arbeiten. Zwei Hauptamtliche, fünf Zivis und eine ganze Reihe von Ehrenamtlichen.

Dennoch, das ist nicht was ich Suche. Aber die freundlichen Menschen haben mich direkt weitergereicht (Ehrenamt wird offenbar gesucht) und nach weiteren Telefonaten habe ich nun übernächste Woche ein Treffen im “Haus der Kirche” (Diakonie), Mannheim.

Es gibt ohnehin unsagbar viele Möglichkeiten sich einzubringen, ich war erstaunt alleine von den vielen Angeboten.

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“Nicht nach Zürich…..!!”

posted by d. in Gedacht

Da hatte ich also Morgen einen Termin in München, und der wurde eben nach Zürich verlegt. Von der Anfahrt her sogar besser als München.

Ich weiß nicht ob noch irgend jemand den Film “Kentucky Fried Movie” (1977) in Erinnerung hat. Mir jedenfalls geht es IMMER wenn ich “Zürich” höre so, dass ich eine Szene aus dem Film vor Augen habe, in welcher der Darsteller, quasi als Folter, nach Zürich geschickt werden soll und er angstvoll ausruft: “NICHT NACH ZÜRICH!!” (“Für eine Handvoll Yen”).

Ehrlich, keine Ahnung, was dieser Gag überhaupt bedeuten soll…

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Mafia sucht Nachmieter

posted by d. in Gesehen

Das ging ja schnell. (schaust Du hier).

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Schulanfang

posted by d. in Getan

Tja, nun sind auch in BW die Ferien, leider, zu Ende. Und wie es mein Versprechen verlangt werden die Kinder am ersten Schultag in die Schule gefahren.

Das waren sehr schöne Ferien, der gemeinsame Urlaub super, jede Menge Veränderungen (na ja, nicht viele, dafür große) und insgesamt erholsam. Die Kinder waren dann auch die letzten zwei Wochen im Luisenpark Feriencamp (Thema Ägypten) und sind dort jeden Tag sehr gerne hingegangen. Super Sache, danke an die Stadt an dieser Stelle.

Das die allgemeine Intelligenz der städtischen Straßenbehörde auch in der Ferienzeit keinen Auftrieb erhalten hat, führte dann leider zu einem, ächäm, Ausbruch meinerseits. Haben diese *#+?- Schwachköpfe doch einen der Hauptzufahrtswege zur Schule, die Friedrichstrasse in Neckarau, pünktlich um viertel vor Acht gesperrt? Und sofort ist ein wunderschönes Chaos entstanden, was in Neckarau nun wirklich kein Problem ist. Das hätte doch noch bis nach Acht warten können? Saublöd, also wirklich. Da denkt so richtig keiner, was?

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Im Urlaub, und kurz danach, gelesen

posted by d. in Gelesen

thud!” von Terry Pratchett (engl.)

Ein wunderbarer Roman von TP. Ein Zwerg wird ermordert und die politische Stabilität in der Hauptstadt ist gefährdet. Commander Vimes steht vor der schwierigen Aufgabe, in einem sich anbahnenden Kampf zwischen Trollen und Zwergen umsichtig zu navigieren um den Täter ausfindig zu machen.
Wie so oft gelingt es TP einen sozialkritischen Roman zu schreiben und diesen in der Scheibenwelt zu platzieren. Natürlich wieder sehr lustig aber eben auch vielschichtig. Unbedingt lesenswert.

Ich und Kaminski” von Daniel Kehlmann

Ein kurzes Bändlein, mit knapp 180 Seiten, schnell zu lesen. Ich hatte den Roman in der “Hausbibliothek” gefunden und da ich schon “Ruhm” und “Die Vermessung der Welt” von ihm gelesen habe freute ich mich auf das Buch. Ein böses Buch mit einer knappe Ehrrettung zum Ende. Gut geschrieben und wie einiges von Kehlmann, sehr lesenswert.

Wer bin ich, und wenn ja, wie viele” von David Precht

Tja, dieses Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mit Philosophie habe ich ja nicht viel am Hut. Dennoch lauern die Philosophen immer ums Eck einer Unterhaltung und daher ist das Buch besonders für mich geeignet. Gut, man muß das Attribut “populärwissenschaftlich” vergeben, aber das genau macht seine Stärke für mich aus.
In kurzen Kapiteln, die selten mehr als fünfzehn Seiten haben, umreißt Precht einige bekannte Philosophen und deren Thesen, kommt dann zur Neurobiologie, - physiologie und den ganzen Themenkreis Gehirnforschung, und läßt auch die Tierethik nicht außen vor. Es ist sehr gut zu lesen und ist auch nicht für jene geschrieben, die sich mit Philosophie in Tiefe schon auseinandergesetzt haben. Sondern für mich, der hier keine großen Ahnung hat. Für mich sehr lesenswert und empfehlenswert.

Die Rebellin“, “Die Novizin“, “Die Meisterin” von Trudi Canavan

Ich habe “Die Rebellin” auf Verdacht gekauft. Ich habe die drei Bücher schon immer wieder Mal gesehen und gewundert, dass sie stets in der “guten” Lage der Buchhandlung präsentiert werden. Nicht wirklich überzeugt habe ich den ersten Teil mit auf die Reise genommen: und mich dann schwarz geärgert, dass ich nicht auch die anderen Beiden gekauft hatte.
Sehr spannend (wer Fantasy mag), gut erzählt und überhaupt. Kaum zuhause habe ich mir am nächsten Tag die anderen Bände besorgt (”Die Novizin”, “Die Meisterin”) und tatsächlich innerhalb von vier Tagen verschlungen (1.300 Seiten).

American Gods” von Neil Gaiman (engl.)

Neil Gaiman hat immer gute Bücher geschrieben. Seine Mischung aus Fantasy, SF, Horror, Fiction und American Roman sind schon einzigartig. Hier ist wieder so ein Buch gelungen. Und nicht umsonst hat es eine ganze Menge Preise, zumal aus unterschiedlichsten Genres, erhalten. Einfach empfehlenswert.

Credo” von Douglas Preston

Der “klassische” Urlaubsschmöker mit eingebauter Spannungsgarantie. Das Autorenduo Preston & Child hat ja eine ganze Menge dieser Reißer auf den Markt geworfen. Hier war die Idee durchaus aussergewöhnlich und so spannend herauszufinden, wie das Ganze Enden wird. Weil Urlaubsschmöker lesen und verschenken. Nett.

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Heute: Packen

posted by d. in Getan

Morgen, in aller Frühe, geht es auf nach Griechenland :) Zunächst Frankfurt in den Flieger nach Athen, dann durch die große Stadt nach Piräus zur Fähre; neun Stunden Fähre und abenteuerliche Ankunft um halb drei Morgens am Strand von Katapola auf Amorgos. Dort werden wir im Sand nächtigen bis der erste Bus in die Chora fährt. Von dort ein kurzes Stück zu Fuß bis zu unserer Bleibe, die Wohnung eines Freundes über dem Meer.

Ab dann: Strand, Sonne, Tauchen, Lesen, Essen, Reden, Trinken, Braun werden. Etwas über zwei Wochen. Ahhh…

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“Artemis Fowl: Das Zeitparadox”, von Eoin Colfer

posted by d. in Gelesen

“Artemis Fowl: Das Zeitparadox”, von Eoin Colfer

Klar, ein Kinderbuch. Ich finde es aber noch immer sehr gut gelungen und spannend zu lesen. Und nachdem ich alle vorhergehenden Bände schon gelesen habe, darf dieser nun auch nicht fehlen.

Gut, ein wenig hat mein Interesse nachgelassen an der Reihe, daher habe ich angefangen, und dann erst mal “Was vom Tage übrig blieb” gelesen. Dennoch, lesenswert wie alle die ich von Colfer gelesen habe. Aber ein Kinderbuch und daher nicht für jeden Erwachsenengeschmack richtig.

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“Was vom Tage übrig blieb”, von Kazuo Ishiguro

posted by d. in Gelesen

“Was vom Tage übrig blieb”, von Kazuo Ishiguro

Kürzlich lief der Film mal wieder auf ARTE und ich fand ihn wieder faszinierend. Und das brachte mich dazu auch einmal das Buch zu lesen. Insbesondere gab es einige Diskussionen zwischen meiner Frau und mir ob es sich nun wirklich um eine Liebesgeschichte handele oder nicht. Einerseits ja. Andererseits stellt sich mir die Frage ob Liebe tatsächlich so genannt werden kann, wenn der eine Partner (Butler Stevens) gar nicht in der Lage ist diese zu fühlen oder gar zu erkennen. Klarer ist das für sein Gegenstück, Mrs Kenton.
Der Film lehnt sich sehr stark an das Buch an, es gibt nur wenige Anpassungen. Und ich finde, dass im Buch wesentlich weniger die Geschichte zwischen Mrs Kenton und Butler Stevens im Vordergrund steht, vielmehr die Gedankengänge des Mr Stevens bezüglich der Frage, was einen excellenten Butler ausmacht. Der Film fokusiert mehr auf die Beziehung der Hauptdarsteller und somit eher auf die Liebe.
Dennoch, beides gut gemacht, sowohl das Buch, als auch der Film. Sehr empfehlenswert.

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d.: Tja, was soll ich sagen: Ich bin seit Januar, softwareseitig, in dieser Branche. Und...
tobe: rewe messe? das leben iss wohl zu gut zu dir... oder warum diese folter?...
d.: Hey :) Na, das hoffe ich doch auch mal. Aber ich habe davor auch nur drei Jahre gerau...
tobe: gratuliere... ich drück die daumen, dass es weiter hält. ne arbeitskollegin hats au...
d.: Mann, Tobe! Das ist wirklich zu arg! Der Winter ist zu lang!...

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